Ungleichbehandlung von Angestellten und Beamten

Ungleichbehandlung von nichtgeimpften
Tarifangestellten und Beamten wird von PhVSA kritisiert

Der folgende Brief wurde von uns an das Finanzministerium von Sachsen-Anhalt geschickt.

Sehr geehrter Herr Minister Richter,
von unseren Personalvertretungen wurden wir über Änderungen von Entschädigungen bei quarantänebedingtem Verdienstausfall bei
Lehrerinnen und Lehrern informiert, die doch sehr befremdlich wirken.

Im Moment gilt die Regelung, dass sowohl verbeamtete als auch tarifbeschäftigte Kolleginnen und Kollegen, die im Zusammenhang mit der
Corona-Pandemie in eine von den Behörden angeordnete Quarantäne müssen, für den dadurch unmittelbar erlittenen Verdienstausfall in der
Regel Entschädigung erhalten.

Am 1. November 2021 soll nun eine neue Regelung in Kraft treten, wonach nichtgeimpfte Lehrkräfte damit rechnen müssen, für einen
quarantänebedingt erlittenen Verdienstausfall keine Entschädigung mehr zu erhalten (s. IfSG §56 (1))

„Eine Entschädigung nach den Sätzen 1 und 2 erhält nicht, wer durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der
spezifischen Prophylaxe, die gesetzlich vorgeschrieben ist oder im Bereich des gewöhnlichen Aufenthaltsorts des Betroffenen öffentlich empfohlen
wurde, oder durch Nichtantritt einer vermeidbaren Reise in ein bereits zum Zeitpunkt der Abreise eingestuftes Risikogebiet ein Verbot in der
Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit oder eine Absonderung hätte vermeiden können.“) Ungleichbehandlung von Angestellten und Beamten weiterlesen

DPhV zur OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2021“

Großes Lob für Deutschlands Gymnasiallehrkräfte während Corona-Pandemi

Berlin – Trotz schwieriger Umstände während der Corona-Pandemie haben insbesondere
Deutschlands Gymnasiallehrkräfte an den Gymnasialen Oberstufen dafür gesorgt, dass die Schulen
im Sekundarbereich II deutlich weniger Tage geschlossen bleiben mussten als in anderen Ländern.
Das geht aus der aktuellen OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2021“ hervor.

Während im OECD-Durchschnitt die Schulen im Sekundarbereich II zwischen dem 1. Januar 2020
und dem 20.Mai 2021 101 Tage geschlossen blieben, war dies in Deutschland nur 83 Tage der Fall.
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Gut gerüstet ins neue Schuljahr?

Dank besonderer finanzieller Anreize für Neueinstellungen im ländlichen Raum, flexibler Arbeitszeitmodelle im Lehrerbereich, Ausgleichszahlungen für angestellte Lehrkräfte, attraktiver Vergütung von Mehrarbeit und der Schaffung von Beförderungsstellen für Lehrkräfte konnten alle ausgeschriebene Stellen zum Schuljahresstart besetzt werden, Anträge auf vorzeitigen Ruhestand und Teilzeitarbeit gingen signifikant zurück, die Unterrichtsversorgung liegt über 100%.

Zu Beginn des Schuljahres sind nun ein Viertel der Schulen in Sachsen-Anhalt mit Luftfiltersystemen ausgestattet. Bis zum nächsten Schuljahr sollen weitere 25% folgen. Für alle Kreise stehen über das technische Hilfswerk mobile Raumfilteranlagen als Insellösungen bei kritischem Infektionsgeschehen bereit. 95% aller Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen-Anhalt sind zweimal geimpft. Für Schülerinnen und Schüler werden für das kommende Schuljahr wöchentlich zwei Corona-Tests zur Verfügung gestellt.

Schon vor Beginn der Sommerferien begann in Kooperation von Land und Kommunen die Inbetriebnahme einer landesweit einheitlichen Kommunikationssoftware für Schüler, Eltern und Lehrer. Learning Content Management Systeme, Videokonferenz-Tool, Kollaborations-Tools und Upload-Dienste für Unterrichtsmaterialien sind integriert. Alle Schulen sind zum Schuljahresstart in dieses System eingebunden. Schülern und Lehrern stehen Endgeräte zur Nutzung zur Verfügung, Schulbuchverlage binden zeitnah ihre Lehrwerke ein.
Vergleichbar den Buchungen an Nord- und Ostsee zu Ferienbeginn schrieben sich Schülerinnen und Schüler in Sommerakademien, Ferien-Lerncamps und vielfältige Förderangebote von Hochschulen, Universitäten, Schulen und freien Bildungsträgern ein, um Lerndefizite der zurückliegenden Corona-Monate aufzuarbeiten. Die Schulen werden zum Schuljahresstart mit einer Vielzahl von außerunterrichtlichen Förderangeboten Schülerinnen und Schüler individuell fördern und Lernrückstände ausgleichen.

… es klingt zu schön, um wahr zu sein Gut gerüstet ins neue Schuljahr? weiterlesen

Private Altersvorsorge

Mit gutem Gewissen in die Zukunft investieren

Versorgungslücken rechtzeitig absichern, damit der Lebensstandard im Alter gehalten wird. Beim dbb vorsorgewerk gibt es dafür jetzt ein besonders nachhaltiges Angebot.

Wie lässt sich ein finanzielles Polster fürs Alter schaffen? Sparbuch & Co sind aus dem Rennen – durch die Niedrigzinsen bieten sie zu wenig Renditeperspektiven. Fondsgebundene Rentenversicherungen sind dagegen rentabel und verlangen keinen großen Aufwand – also optimal für die sichere Altersvorsorge.

Für den Öffentlichen Dienst
Die DBV Deutsche Beamtenversicherung, exklusiver Kooperationspartner des dbb vorsorgewerk rund um Absicherung und Vorsorge, hat den Bedarf und die Wünsche der im öffentlichen Dienst Beschäftigten analysiert. Da diese mit ihrer Tätigkeit selbst einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Gesellschaft leisten, verwundert es nicht, dass ihnen bei der Absicherung fürs Alter nicht gleichgültig ist, wie und wo ihr Geld angelegt wird.

Zielsetzung:
Nachhaltigkeit Beim Einkauf von regionalen Produkten, der Nutzung von Ökostrom oder alternativen Mobilitätskonzepten sind Gedanken zur Nachhaltigkeit längst im Alltag angekommen. Angesichts von Klimawandel und Umweltschäden spielen diese auch beim Investieren eine immer größere Rolle. Gefragt ist also ein durchdachtes Anlagekonzept, mit dem jede/jeder Verantwortung übernehmen und gleichzeitig fürs Alter vorsorgen kann.
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KMK: In Sorge um Kinder und Jugendliche

KMK: In Sorge um Kinder und Jugendliche – Offene Schulen haben weiterhin erste Priorität

Die Kultusministerkonferenz spricht sich am Donnerstag für das Recht auf Bildung und Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen aus. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst sagt: „Für die Kinder und Jugendlichen ist der Schulbesuch für ihre weitere Bildungsbiographie von entscheidender Bedeutung – das gilt ganz besonders für die Kleinen, die am Beginn ihrer Schullaufbahn stehen, aber auch für die Abschlussklassen. Viele Kinder und Jugendliche leiden unter der Pandemiesituation. Damit die Folgen nicht dauerhaft ihr Leben begleiten, liegt die Priorität der Kultusministerinnen und Kultusminister darauf, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten.“

Der Beschluss vom 18. März 2021 lautet wie folgt:

  1. Die Kultusministerinnen und Kultusminister betrachten die Auswirkungen der im Zuge der Eindämmung der SARS-CoV-Pandemie getroffenen Maßnahmen für Kinder und Jugendliche mit großer Sorge. Sie weisen auf die negativen Folgen der sozialen Isolation sowie des Wegfalls von Kontakten zu Gleichaltrigen außerhalb der Familien hin, die durch Schulschließungen und Kontakteinschränkungen entstehen.
  2. In der Kultusministerkonferenz besteht Einvernehmen, dass diese Folgen für Kinder und Jugendliche bei allen weiteren Maßnahmen prioritär zu berücksichtigen sind. Schulen müssen deshalb im Vergleich zu allen anderen Lebensbereichen am längsten geöffnet bleiben. KMK: In Sorge um Kinder und Jugendliche weiterlesen

Nachweis für Nicht-Inanspruchnahme von Kinderbetreuung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

mit unten stehenden Link gelangen Sie zur eine Musterbescheinigung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Diese Musterbescheinigung dient zur Vorlage bei der Krankenkasse als Nachweis der Nichtinanspruchnahme der Kita/Schule, um das Kinderkrankengeld zu bekommen. Damit wird zumindest der bürokratische Prozess rund um die Ausstellung einer Bescheinigung in Kindertageseinrichtungen und Schulen vereinfacht.

Zur Musterbescheinigung