Philologenverband fordert tägliche Schnelltests für alle Lehrkräfte

Erst tägliche Schnelltests und Impfangebote für alle Lehrkräfte! Dann weitere Schulöffnungen mit Präsenzunterricht!

„Schulen sind Teil der Gesellschaft. Wenn für die gesamte Gesellschaft für weitere Öffnungsschritte die Reihenfolge: ́impfen, testen, öffnen ́ gilt, so die Strategie der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder, dann muss für die Schulen dieselbe Reihenfolge gelten: ́impfen, testen, öffnen, stellt die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, klar. „Deshalb erwarten wir vor weiteren Schulöffnungen mit Präsenzunterricht jetzt vorrangige Impfangebote für alle Lehrkräfte und insbesondere für die Gymnasiallehrkräfte und Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, die bereits seit Januar in den Schulen volljährige, erwachsene Schüler der Abschlussklassen unterrichten und deren Präsenzunterricht für weitere Klassen nun ausgeweitet werden soll. Für die Übergangszeit bedarf es täglicher Schnelltests für Lehrkräfte und Schüler, denn die Schnelltest-Resultate sind ja immer nur wenige Stunden und nicht für mehrere Tage gültig. Sie können eine Impfung nicht ersetzen.

“Die jüngste CDC-Studie (Center for Desease Control) aus den USA weise darauf hin, dass eher die Lehrkräfte als die Schülerinnen und Schüler „Motor der Pandemie“ seien. Umso mehr gelte es, so Lin-Klitzing, die Umsetzung des fürsorglichen und vorrangigen Impfangebots für Lehrkräfte seitens der Politik voranzutreiben, damit weiterer Präsenzunterricht geplant werden könne. Erzieherinnen, Grund- und Förderschullehrkräfte seien richtigerweise in der politischen Priorisierung aufgerückt. weiterlesen →

Forschungsprojekt „SARS-CoV-2 Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen an Schulen“

Sehr geehrte Damen und Herren,

für uns alle stellt die COVID-19-Pandemie eine immense Herausforderung dar. Zusammen mit und gefördert durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) führen wir, das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz unter Leitung von Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Stephan Letzel, ein Forschungsprojekt zum Thema „SARS-CoV-2 Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen an Schulen“ durch. Untersucht werden hierbei die besonderen Belastungen und Beanspruchungen, die die Arbeit an Schulen unter pandemischen Bedingungen für Schulbedienstete mit sich bringt. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse sollen Verbesserungs-und Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Schulbediensteten erarbeitet werden. Für die Untersuchung ist eine quantitative Datenerhebung im Rahmen einer Online-Befragung vorgesehen.

Als Überblick sind nachfolgend die übergeordneten Themenbereiche der Online-Befragung zusammengefasst:

  1. Soziodemografie und Angaben zum Arbeitsplatz
  2. Identifizierung von SARS-CoV-2-spezifischen Belastungen und Herausforderungen an Schulen für Lehrkräfte
  3. Umsetzung, Kommunikation und Einhaltung von Hygienerichtlinien/-plänen, sowohl allgemein als auch schulisch weiterlesen →

Forderungen des Philologenverbandes zur Rückkehr zum Präsenzunterricht

Gesundheitsschutz für Lehrkräfte – eine Grundvoraussetzung für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Schulen

Der gesellschaftliche Druck und die pädagogische Notwendigkeit, Schulen geregelt und nachhaltig wieder zu öffnen, ist massiv. Die schrittweise Rückkehr zu einem geregelten Schulbetrieb gelingt nur bei einem umfassenden Schutz der Lehrerinnen und Lehrer.

Daher stellen der Philologenverband Sachsen-Anhalt für Schulen mit gymnasialen Bildungsgängen folgende Forderungen für die Rückkehr zum Präsenzunterricht:

Maßnahmen des Infektionsschutzes

Lehrkräfte im Präsentunterricht arbeiten kohortenübergreifend und sind einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Daher sind diese der Impfgruppe 2 – Personen mit hoher Priorität zuzuordnen und umgehend zu impfen.

Bis dahin sind alle Lehrkräfte im Zuge des Arbeitsschutzes umfassend mit FFP2-Masken auszustatten. Ihnen sind bis zur erfolgten Impfung in den Schulen Schnelltests zugänglich zumachen.    weiterlesen →

Unterstützung für unsere Geschäftstelle gesucht

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unsere Servicekraft der Geschäftstelle ist nach langjähriger Mitarbeit in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Nun suchen wir schellstmöglich nach einer neuen Mitarbeiterin/einem neuen Mitarbeiter.

Folgende Eckdaten beschreiben die Beschäftigung:

  • Unterstützung der hauptamtlichen Mitarbeiterin der Geschäftstelle
  • Bearbeitung Postein- und ausgang
  • Kopierarbeiten
  • Vorbereitung von Veranstaltungen

Zeitumfang: 5 Stunden pro Woche – nach Absprache auch variabel

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle melden oder auch Bekannte auf uns verweisen.

Ihr geschäftsführender Vorstand des PhVSA

DPhV fordert:

Impfangebot für Lehrkräfte vor regulärem Präsenzbetrieb
Schulöffnungen nicht alle zum selben Zeitpunkt, aber alle nach denselben Kriterien

Berlin – Der Deutsche Philologenverband (DPhV) setzt sich mit Nachdruck für ein schnelleres Impfangebot an Lehrkräfte ein. „Nur so können wir tatsächlich in den Präsenzunterricht zurückkommen, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt“, mahnt die Verbandsvorsitzende Susanne Lin-Klitzing. „Der gesellschaftlich-politische Druck, die Schulen zu öffnen, ist massiv. Dem trägt die jetzige Berücksichtigung der Lehrkräfte erst in der dritten von drei prioritären Kategorien zeitlich nicht ausreichend Rechnung. Deshalb fordert der Deutsche Philologenverband die Bundesregierung auf, Lehrkräften zu ermöglichen, geimpft zu werden, bevor sie von ihren Kultusministern wieder in den vollen Präsenzunterricht geschickt werden“, so Lin-Klitzing.
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Gekürzter Vorbereitungsdienst für Lehrkräfte rächt sich jetzt besonders!

Junge Philologen fordern: Bessere Bedingungen für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst in der Corona-Krise schaffen!

Die Verlängerung des Corona-Lockdown bis zum 14. Februar 2021 bleibt auch für die Referendare an deutschen Schulen nicht folgenlos. Ihre Situation verschlimmert sich durch den Wegfall unterrichtspraktischer Bestandteile des Referendariats erneut. Wichtige Grundlagen des Vorbereitungsdienstes, die für den späteren Berufsalltag essenziell sind, fehlen. „Die Verunsicherung, die Frustration und das Unverständnis über die aktuelle Ausbildungssituation sind enorm“, so Georg C. Hoffmann, Vorsitzender der Jungen Philologen im Deutschen Philologenverband.

Um die unterrichtspraktischen Defizite im Vorbereitungsdienst zu kompensieren, fordern die Jungen Philologen: Gekürzter Vorbereitungsdienst für Lehrkräfte rächt sich jetzt besonders! weiterlesen

Nachweis für Nicht-Inanspruchnahme von Kinderbetreuung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

mit unten stehenden Link gelangen Sie zur eine Musterbescheinigung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Diese Musterbescheinigung dient zur Vorlage bei der Krankenkasse als Nachweis der Nichtinanspruchnahme der Kita/Schule, um das Kinderkrankengeld zu bekommen. Damit wird zumindest der bürokratische Prozess rund um die Ausstellung einer Bescheinigung in Kindertageseinrichtungen und Schulen vereinfacht.

Zur Musterbescheinigung

Hybridunterricht –Schülerpräsenz und Kontaktreduzierung

Unterricht in Corona-Zeiten: Best-Practrice-Beispiel
Zwischen Präsenzunterricht und Schulschließung

von THOMAS GAUBE,
Schulleiter am Giebichenstein- Gymnasium
‘Thomas Müntzer’
in Halle (Saale)

Die Diskussionen über die Fortführung des Präsenzunterrichtes werden emotionaler. In schärfer werdenden Artikulationen prallen Meinungen und Positionen aus Politik und Schulalltag aufeinander, so unterschiedlich und differenziert, wie der ganz individuelle Blick der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft auf die aktuelle Infektions- und Schulsituation in diesen Tagen ist. Weitgehende Einigkeit besteht im Wunsch und der Notwendigkeit der Schülerpräsenz in der Schule, wie auch immer diese zu organisieren ist, mit der Verringerung von Infektionsmöglichkeiten, also der Reduzierung von Kontakten. Eine Diskussion über eine allgemeine Maskenpflicht im Unterricht ist sicher nicht immer konsensfähig zu führen und ersetzt die Notwendigkeit der Gestaltung von tragfähigen Unterrichtsmodellen zwischen dem noch allgegenwärtigen Präsenzunterricht und notwendigen Schulschließungen nicht. So haben auch wir, die Schulleitung und die Lehrkräfte des Giebichenstein-Gymnasium in Halle/Saale, uns intensiv mit der Frage auseinander gesetzt, in welcher Organisationsform ein sogenannter Hybridunterricht, also ein wie auch immer gearteter Wechsel zwischen Präsenz- und Fernbeschulung, sinnvoll, d.h. unter Beachtung der zum Teil ganz unterschiedlichen Interessen von Schülern, Eltern und Lehrern, gestaltet werden könnte.
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Lehrkräfte nicht erst vor den nächsten Sommerferien impfen!

DPhV fordert Eintreten der KMK für frühzeitige Impfmöglichkeit der Lehrkräfte und wirksame Corona-Maßnahmen für Schulen!

Der Deutsche Philologenverband fordert die Kultusminister der Länder auf, dafür zu sorgen, dass Lehrer früher als bisher vorgesehen gegen das Corona-Virus geimpft werden können.
Verbandsvorsitzende Susanne Lin-Klitzing positioniert sich damit gegen den Vorschlag der Ständigen Impfkommission, Lehrkräfte erst in die vierte von insgesamt sechs Impfgruppen einzuteilen. Lin-Klitzing: „Jeden Tag treffen sich elf Millionen Menschen ohne Einhaltung der Abstandsregeln in unseren Schulen. Sollen die Schulen für Kinder offen bleiben, brauchen wir angemessen schnelle Impfungen für Lehrkräfte und effektive Schutzmaßnahmen für die Schülerinnen und Schüler.“

Von den Kultusministern, die sich am Donnerstag zu ihrer letzten Konferenz in diesem Jahr treffen, fordert die Verbandschefin vor den Impfungen vorausschauendes Handeln: „Hoffen Sie nicht auf die Weihnachtsferien, sondern treten Sie vor, während und nach den Weihnachtsferien für Ihre Lehrkräfte ein:

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