Die Vergleichbarkeit des Abiturs durch den bundeszentralen Abiturprüfungspool ist noch eher Phantasie als Realität

Angesichts der Diskussion um das schriftliche Mathematikabitur sieht sich die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, bestätigt: „Den zentralen Abituraufgabenpool als die Lösung für eine stärkere Vergleichbarkeit der Länderabiture zu betrachten, war und ist zu kurz gedacht! Die unterschiedlichen Reaktionen der Länder auf das Matheabitur in diesem Jahr zeigen aktuell die Begrenztheit dieses von Politik und Wissenschaft vorangetriebenen Weges. Für mehr Vergleichbarkeit auf höherem Niveau sind weitergehende Maßnahmen nötig. Darauf weisen wir schon lange hin!“

Anlässlich der unterschiedlichen Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern im diesjährigen Matheabitur in einigen Bundesländern fordert Lin-Klitzing die Kultusminister und Kultusministerinnen der Länder auf, sich besser als bisher mit dem Berliner Institut für Qualitätssicherung im Bildungswesen (IQB), das für die Standards und den Abiturprüfungspool zuständig ist, abzustimmen.

zum Artikel