Schulleiter blicken sorgenvoll auf den Schuljahresstart 2019/2020

Trotz intensiver Einstellungsbemühungen für alle Schulformen in Sachsen-Anhalt wird das Bildungsministerium zum Schuljahresbeginn eine ernüchternde Aussage zur Lehrerversorgung in Sachsen-Anhalt treffen müssen. In keiner Schulform wird es ausreichend Lehrkräfte zur Absicherung des Pflichtunterrichts geben. Eine Unterrichtsversorgung von 103%, inklusive Ausfallvertretung, wie zum Regierungsantritt im Koalitionsvertrag vereinbart, wird in den kommenden Jahren weiter die Träume von Lehrern und Eltern bestimmen.

Von den 900 zum Jahresbeginn ausgeschriebenen Stellen sind auch zum Schuljahresende eine Vielzahl trotz Nachausschreibungen unbesetzt. Geeignete Seiteneinsteiger sind vor allem im sprachlichen und naturwissenschaftlichen Bereich und für die Wahlpflichtfächer höherer Jahrgänge nicht rekrutierbar. Angesichts der fortgeschrittenen Zeit und der Konkurrenz aller Bundesländer untereinander zweifeln viele Schulleiterinnen und Schulleiter, ob sich für die seit 26. Juni ausgeschriebenen 666 zusätzlichen Stellen noch geeignete Bewerber finden lassen.

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