DPhV erwartet kritische Rückschau

DPhV zur Sitzung der Kultusministerkonferenz am 17./18.10.2019 DPhV erwartet
kritische Rückschau, bessere Steuerung und grundlegende Reform der
Kultusministerkonferenz:
Die KMK muss einlösen, was sie verspricht!
Ihre Daseinsberechtigung steht auf dem Prüfstand!

Angesichts von 20 Jahren empirischer Bildungsforschung, regelmäßig
durchgeführten Ländervergleichstests und IQB-Bildungstrends fordert die
Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, von den
Bildungspolitikern in der KMK: „Haben Sie den Mut, die KMK in ein
zukunftsfähiges und auf Expertise beruhendes System zur Steuerung der
Bildungspolitik zu entwickeln und verwalten Sie nicht nur die
unterschiedlichen Bildungsinteressen der Länder! Ein Bildungsstaatsvertrag
wird die anstehenden Probleme nicht lösen können, aber er und die Ergebnisse
der anstehenden Kultusministerkonferenz werden zeigen, wie ernst es den
Ländern und der KMK tatsächlich damit ist, strukturelle
Bildungsungleichheiten zwischen den Ländern, zwischen Bremen und Berlin
einerseits und Sachsen und Bayern andererseits, endlich anzugehen und u.a.
für Bremen und Berlin positiv weiter zu entwickeln – oder eben auch nicht!“

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