Altersermäßigung für Lehrkräfte wird hinausgeschoben

Jüngere Lehrkräfte können jetzt mehr unterrichten und mehr verdienen, ältere Lehrkräfte erhalten ab dem 1. Februar 2020 die beiden Altersermäßigungsstunden je Woche nicht mehr nach Vollendung des 60. Lebensjahres, sondern erst nach dem Erreichen des 62. Lebensjahres. Der dbb und seine Lehrergewerkschaften kritisieren das Hinausschieben der Altersermäßigung für Lehrkräfte als Arbeitszeiterhöhung durch die Hintertür.

Die Landesregierung begründet das Hinausschieben der Altersermäßigung mit der längeren Lebensarbeitszeit. Ältere Lehrkräfte bekämen weiter für die letzten fünf Arbeitsjahre zwei Abminderungsstunden je Woche. Bei einer Lebensarbeitszeit bis 67 würden die Abminderungsstunden dann mit Erreichen des 62. Lebensjahres beginnen. Finanzminister Michael Richter hält das für „zumutbar und vernünftig“.

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