Gedenktag zur Befreiung des KZ Auschwitz vor 75 Jahren

Anlässlich des Gedenkens an das Ausmaß des Holocausts berichtet der Artikel Kein
Respekt in KZ-Stätten (FAZ.net, 26.01.2020, ggfs. hinter Paywall, zusammenfassender
Inhalt aufrufbar unter Oldenburger Online-Zeitung, 26.01.2020 – Fachleute beklagen
fehlenden Respekt in KZ-Gedenkstätten), wie der Leiter der Gedenkstätte Buchenwald seit
Jahren eine zunehmende Verrohung im Umgang und eine Zunahme von nicht nur
holocaustleugnenden, sondern sogar holocaustbefürwortenden Aussagen in seiner
Gedenkstätte wahrnimmt.

Das Verhalten der Besucher in Gedenkstätten sieht er als
Frühwarnsystem für die Gesellschaft an. Felix Klein, der Beauftragte der Bundesregierung
für Antisemitismus, beklagt eine Zunahme und Verrohung des Diskurses, der zu
antisemitischen Taten führt. Er plädiert für einen nationalen Aktionsplan gegen
Antisemitismus, dafür sollen Lehrkräfte besser geschult, Curricula und Schulbücher
überarbeitet sowie der Besuch in einer Gedenkstätte zur Pflicht werden. DL-Präsident
Meidinger bestätigt, dass sich Lehrkräfte in manchen Kontexten mit der Unterrichtung des
Holocausts überfordert fühlen, vor allem, wie sie mit anti-israelischen Argumenten in diesem
Kontext umgehen sollen.

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