Machen Sie unser Schulwesen resilient!

„Wenn ein Herbeireden von angeblicher `Normalität ́ zu Corona-Zeiten dazu genutzt wird, dass vernünftige Infektionsschutzmaßnahmen eingestellt werden, ein zukunftsweisender Schulbau nach wie vor kein prioritäres Thema ist und keine ausreichende Personalversorgung an den Schulen gewährleistet werden kann, dann haben die Kultusminister nicht genug gelernt!“, kritisiert die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing.

Am 16.3.2022 jähren sich die Corona bedingten bundesweiten Schulschließungen zum zweiten Mal. „Unsere Lehrkräfte haben mehr als einen hervorragenden Job gemacht! Sie haben ihre Schutzbefohlenen sicher und gut zu ihren Bildungsabschlüssen gebracht. Die Gymnasiallehrkräfte in der Oberstufe haben die höchsten (!) Schulpräsenzzeiten weltweit, wie jüngst die OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2021“ zeigte. Sie und die Schülerinnen und Schüler haben mit ihrem bedachtem Verhalten dazu beigetragen, dass Schulen nicht zu Super-Spreader-Institutionen wurden. Lehrkräfte bieten eine nie vorgestellte Bandbreite an Unterrichtsformen, auch mit digitaler Unterstützung, obwohl die materiellen Voraussetzungen und der Datenschutz unzureichend sind. Ihnen gebührt großer, großer Dank!“, so Lin-Klitzing.
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