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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Arbeit an der Homepage ruht während der Ferien.
Mit Beginn des neuen Schuljahres aktualisieren wir die Homepage wieder stetig.
Wir wünschen Ihnen allen erholsame Sommerferien.

Ihr Homepage-Team

Schulleiter blicken sorgenvoll auf den Schuljahresstart 2019/2020

Trotz intensiver Einstellungsbemühungen für alle Schulformen in Sachsen-Anhalt wird das Bildungsministerium zum Schuljahresbeginn eine ernüchternde Aussage zur Lehrerversorgung in Sachsen-Anhalt treffen müssen. In keiner Schulform wird es ausreichend Lehrkräfte zur Absicherung des Pflichtunterrichts geben. Eine Unterrichtsversorgung von 103%, inklusive Ausfallvertretung, wie zum Regierungsantritt im Koalitionsvertrag vereinbart, wird in den kommenden Jahren weiter die Träume von Lehrern und Eltern bestimmen.

Von den 900 zum Jahresbeginn ausgeschriebenen Stellen sind auch zum Schuljahresende eine Vielzahl trotz Nachausschreibungen unbesetzt. Geeignete Seiteneinsteiger sind vor allem im sprachlichen und naturwissenschaftlichen Bereich und für die Wahlpflichtfächer höherer Jahrgänge nicht rekrutierbar. Angesichts der fortgeschrittenen Zeit und der Konkurrenz aller Bundesländer untereinander zweifeln viele Schulleiterinnen und Schulleiter, ob sich für die seit 26. Juni ausgeschriebenen 666 zusätzlichen Stellen noch geeignete Bewerber finden lassen.

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Neufassung des Personalvertretungsgesetze in Sachsen-Anhalt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum 01.09.2019 tritt nach Beschlussempfehlung durch den Finanzausschuss des Landtages ein verändertes, den aktuellen Erfordernissen angepasstes PersVG in Kraft. Seit 2003 konnten die Vertreter_innen sämtlicher kleinerer Lehrergewerkschaften im Lehrerhauptpersonalrat und den beiden Lehrerbezirkspersonalräten durch die Formulierung und Auslegung des alten §30 („Vorstandsparagraph“) von den 27 Vorstandsplätzen keinen einzigen besetzen (Ausnahme: Frau C. Grüner seit 2015 durch Personenwahl im Bereich Gesamtschulen Halle). Dies bildete die Wahlergebnisse in den Fachgruppen nicht ab und führte zur Alleinvertretung der Personalräte gegenüber dem Arbeitgeber durch eine Lehrergewerkschaft. Vorstandsmitglieder nehmen u.a. an Gesprächen mit dem Arbeitgeber teil, erhalten Informationen frühzeitiger, haben bessere Arbeitsbedingungen und können mehr Zeit in die Personalratsarbeit investieren.

Nun ist es uns durch den unermüdlichen Einsatz einer Reihe aktiver und ehemaliger Vorstandsmitglieder nach 16! Jahren gelungen, mit dem neuen Paragraphen 90 die Wahlen der Vorstandsmitglieder demokratischer zu gestalten und dem Wählervotum Rechnung zu tragen. Mit diesen positiven Aussichten werden wir hoch motiviert in die kommenden Personalratswahlen 2020 gehen.

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Presseerklärung des DL nach Eingriffen in das Mathe-Abitur

Deutscher Lehrerverband hält KMK-Konzept zur besseren Vergleichbarkeit der Abiturprüfungen durch Aufgabenpools für gescheitert!

Nach der Aufwertung der Ergebnisse der Mathe-Abiturprüfungen im Saarland und der Entscheidung Hamburgs, Verbesserungen des Mathe-Abiturs durch mündliche Prüfungen zuzulassen, hat der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, harte Kritik an der mangelnden Vergleichbarkeit des deutschen Abiturs geübt. Er betonte: „Das Konzept der Kultusministerkonferenz, das Abitur in Deutschland in den Kernfächern Deutsch, Fremdsprache und Mathematik durch Aufgabenpools vergleichbarer zu machen, ist komplett gescheitert. Welchen Sinn haben Aufgabenpools, wenn einzelne Bundesländer diese nicht in Anspruch nehmen bzw. eigenmächtig nachträglich in Abiturbewertungen eingreifen, um vermutete Nachteile für ihre Landeskinder zu vermeiden? Leider hat sich die kürzlich vom Bundesverfassungsgericht im Zusammenhang mit dem sogenannten Medizinerurteil geäußerte Kritik an der mangelnden Vergleichbarkeit der Landeszentral-abiturprüfungen als vollkommen berechtigt herausgestellt.“

zur Presseerklärung des DL

Die Vergleichbarkeit des Abiturs durch den bundeszentralen Abiturprüfungspool ist noch eher Phantasie als Realität

Angesichts der Diskussion um das schriftliche Mathematikabitur sieht sich die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, bestätigt: „Den zentralen Abituraufgabenpool als die Lösung für eine stärkere Vergleichbarkeit der Länderabiture zu betrachten, war und ist zu kurz gedacht! Die unterschiedlichen Reaktionen der Länder auf das Matheabitur in diesem Jahr zeigen aktuell die Begrenztheit dieses von Politik und Wissenschaft vorangetriebenen Weges. Für mehr Vergleichbarkeit auf höherem Niveau sind weitergehende Maßnahmen nötig. Darauf weisen wir schon lange hin!“

Anlässlich der unterschiedlichen Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern im diesjährigen Matheabitur in einigen Bundesländern fordert Lin-Klitzing die Kultusminister und Kultusministerinnen der Länder auf, sich besser als bisher mit dem Berliner Institut für Qualitätssicherung im Bildungswesen (IQB), das für die Standards und den Abiturprüfungspool zuständig ist, abzustimmen.

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Das Fass läuft über…

Bildungsministerium zwingt jedem Gymnasiallehrer mit der geplanten Änderung der Arbeitszeitverordnung durchschnittlich mehr als 750 unbezahlte Unterrichtsstunden auf

Das Bildungsministerium plant für das Schuljahr 2019/2020 folgende Änderungen an der Arbeitszeitverordnung für Lehrkräfte.

1) Streichung §9 (Anrechnung für Unterricht in der Qualifikationsphase)

2) Änderung §5 Abs.1 (Altersermäßigung), wie folgt:

alt: zu Beginn des folgenden Halbjahres nach Vollendung des 60. Lebensjahres Verminderung der Unterrichtsverpflichtung um 2 Wochenstunden

neu: Verminderung der Unterrichtsverpflichtung zu Beginn des folgenden Halbjahres nach Vollendung des

62.63. 64. 65. 66. um
1 2 3 4 5 Wochenstunde(n)

Begründung des Bildungsministeriums:

1) Streichung der Anrechnungsstunden gemäß §9: Notwendig zur Refinanzierung der Erhöhung der Vergütungssätze für Mehrarbeit gemäß Mehrarbeitsvergütungsverordnung und zur Erhöhung der Anrechnungsdeputate bei Unterrichtausübung bis zum Regelrenteneintrittsalter.

Änderung in der Mehrarbeitszeitvergütung für E13/A13

alt: Studienräte an Gymnasien 33,03 €

neu: Inhaber von Lehrämtern mit Einstieg A13 43,52 €

2) Änderung §5 Abs.1 (Altersermäßigung), wie folgt:
Staffelung und Erhöhung der Altersermäßigung in Summe, wenn die Lehrkraft bis zum Renteneintrittsalter arbeitet.

Das Bildungsministerium bezeichnet diese Neuregelung als kostenneutral, für Lehrkräfte bedeutet diese jedoch unbezahlte Mehrarbeit in erheblichem Stundenumfang, also eine verdeckte Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung.

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dbb Nachrichten

dbb Forum Personalvertretungsrecht

Arbeitswelt der Zukunft: Öffentlicher Dienst kann und muss Vorreiter sein <https://129797.seu2.cleverreach.com/c/38785901/a7fd9fd828c5-ppr03y>
Der öffentliche Dienst kann und muss Vorreiter für eine moderne, vielfältige, agile und digitale Arbeitswelt sein, forderte dbb Chef Ulrich Silberbach zum Auftakt des 12. dbb Forum Personalvertretungsrecht am 8. April 2019 in Berlin.

Versorgung

Seehofer unterstützt „Mütter-Rente“ für Bundesbeamtinnen und -beamte <https://129797.seu2.cleverreach.com/c/38785902/a7fd9fd828c5-ppr03y>
„Die ‚Mütter-Rente‘ soll laut Bundesinnenminister Seehofer endlich auf die Beamtenschaft des Bundes übertragen werden“, sagte Friedhelm Schäfer, dbb Fachvorstand für Beamtenpolitik, am 10. April 2019.

Dritter bundesweiter Gymnasialtag

unter dem Motto
„Menschen bilden – Gymnasium stärken“
am 28. September 2019 in Bonn

Der Deutsche Philologenverband wird gemeinsam mit dem Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen am 28. September 2019 von 10.30 – 16.30 Uhr im Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstraße 45, seinen dritten bundesweiten Gymnasialtag durchführen.

Prof. Dr. Roland Reichenbach von der Universität Zürich wird nach einer Einführung durch die DPhV-Bundesvorsitzende, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, und einem Grußwort durch die neue Vorsitzende des Philologen-Verbandes NRW, Sabine Mistler, den Eröffnungsvortrag der Veranstaltung zum Thema „Die Autorität des Gymnasiallehrers“ halten.

Nach der Mittagspause werden dann in zwei aufeinander folgenden Runden jeweils sechs verschiedene praktische Workshops à 1,5 Stunden angeboten zu den Themen: Recht im Schulalltag, Classroom Management, Disziplin und Haltung (der Lehrer!), Social Media am Gymnasium, Baustelle Digitalisierung? Wie bereit ist die Schule für die Digitalisierung?, Cybermobbing, Lehrergesundheit, Medien-/Urheberrecht, Begabtenförderung, Schülerfeedback, Zeit- und Selbstmanagement und Vernetzungskompetenz und zeitgemäße Kommunikation in einer Kultur der Digitalität am Beispiel des #GLASKonzepts.

Die Teilnahmegebühr für Mitglieder des Philologenverbandes beträgt 25 Euro, für Nichtmitglieder 40 Euro und für Studierende und Referendarinnen und Referendare 15 Euro. Die Verpflegung und die Getränke sind hier inklusive.

Die Anmeldung wird ab Mitte Juni bis spätestens 12. September 2019 unter
http://www.dphv.de/termine/gymnasialtag-2019/ möglich sein. Dort finden sich dann auch weitere Informationen zu den Workshops.

Programm Gymnasialtag 2019