Archiv der Kategorie: Allgemein

Allgemeine Informationen

Petition gegen die Anhebung der Altersgrenze für Altersermäßigung

Das Finanz- und das Bildungsministerium beabsichtigen mit einer Änderung der Arbeitszeitverordnung die Anhebung der Altersgrenze für das Anrecht auf zwei Altersermäßigungsstunden. Künftig soll diese Ermäßigung nicht mehr ab Vollendung des 60. Lebensjahres gewährt, sondern erst mit Vollendung des 62. Lebensjahres geben.

Petitionsplakat A4 zum Ausdrucken
hier können Sie die Petition unterschreiben

Vertretertag der PhVSA in Staßfurt

Am 22.10. fand unser Vertretertag in Staßfurt unter dem Motto „16 Bundesländer – 1 Abitur?“ statt.
Als Gäste begrüßten wir:

  • Eva Feußner (Staatssekretärin im Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt),
  • Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing (Vorsitzende des DPhV),
  • Heinz-Peter Meidinger (Präsident des Deutschen Lehrerverbandes),
  • Angela Gorr ( Abgeordnete der CDU Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt),
  • Dr. Martina Zellmer ( Referentin im Bildungsministerium des Landes Sachsen-Anhalt),
  • Dr. Siegfried Eisenmann ( Direktor des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt),
  • Bernd Ludlei (Vorsitzender der Schulleitervereinigung),
  • Tatjana Lichtenfeld (Seniorenvertretung des PhVSA, DPhV, dbb sachsen-Anhalt)
  • sowie die Vorsitzenden bzw. die stellvertretenden Vorsitzende der Philologenverbände Bayern, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen und Berlin/ Brandenburg.

Musikalisch wurde der Vertretertag durch das Schulorchester des Staßfurter Gymnasium eröffnet.

Der Vorsitzend des PhVSA, Thomas Gaube, eröffnete mit einer einleitenden Rede und Begrüßung der Gäste den Vertretertag. Höhere Leistungsanforderungen in der gymnasialen Oberstufe, Stärkung der Verbindlichkeit in den Einbringungsverpflichtungen, qualitativ hochwertige gymnasiale Bildung bedarf ausreichender personeller Ressourcen, keine Heraufsetzung des Einstieges in die Altersermäßigung: Das ist das falsche Signal! So lauteten die Kernbotschaften vom Vorsitzenden des PhV Sachsen-Anhalt, Thomas Gaube.

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Festveranstaltung anlässlich 30 Jahre friedliche Revolution und Mauerfall

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der DPhV veranstaltet am Rande seiner Bundesvorstandssitzung (29./30.
November 2019) in Leipzig am Abend des 29. November 2019 eine
Festveranstaltung anlässlich
30 Jahre friedliche Revolution und Mauerfall.
Es wird dabei ein moderiertes Podiumsgespräch zwischen dem ehemaligen
sächsischen Ministerpräsidenten, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, und dem
Thüringer Ministerpräsidenten, Bodo Ramelow geben.

Veranstaltungsort: Mediencampus Villa Ida, Poetenweg 28, Leipzig-Gohlis
Zeitpunkt: 29. November 2019, 19.30 – ca. 21.00 Uhr,
anschließend Stehempfang.

Wir laden die Vertreter Ihres Landesverbandes und Ihre Mitglieder herzlich
zu der Veranstaltung ein.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 18. November 2019 unter info@dphv.de
bei der Geschäftsstelle des Deutschen Philologenverbandes an. Wir freuen uns
auf Ihre Teilnahme.

DPhV erwartet kritische Rückschau

DPhV zur Sitzung der Kultusministerkonferenz am 17./18.10.2019 DPhV erwartet
kritische Rückschau, bessere Steuerung und grundlegende Reform der
Kultusministerkonferenz:
Die KMK muss einlösen, was sie verspricht!
Ihre Daseinsberechtigung steht auf dem Prüfstand!

Angesichts von 20 Jahren empirischer Bildungsforschung, regelmäßig
durchgeführten Ländervergleichstests und IQB-Bildungstrends fordert die
Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, von den
Bildungspolitikern in der KMK: „Haben Sie den Mut, die KMK in ein
zukunftsfähiges und auf Expertise beruhendes System zur Steuerung der
Bildungspolitik zu entwickeln und verwalten Sie nicht nur die
unterschiedlichen Bildungsinteressen der Länder! Ein Bildungsstaatsvertrag
wird die anstehenden Probleme nicht lösen können, aber er und die Ergebnisse
der anstehenden Kultusministerkonferenz werden zeigen, wie ernst es den
Ländern und der KMK tatsächlich damit ist, strukturelle
Bildungsungleichheiten zwischen den Ländern, zwischen Bremen und Berlin
einerseits und Sachsen und Bayern andererseits, endlich anzugehen und u.a.
für Bremen und Berlin positiv weiter zu entwickeln – oder eben auch nicht!“

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50 Jahre Deutscher Lehrerverband – Einladung zur Fachtagung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Deutsche Lehrerverband veranstaltet anlässlich seines 50-jährigen
Jubiläums am 11. November 2019 zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in
Berlin eine hochkarätig besetzte Fachtagung unter dem Motto „1969 – 2019 –
2069: Schule im Wandel“.

Veranstaltungsort ist die Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in der
Tiergartenstraße 35, 10787 Berlin.
Sie und Ihre Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen. Anmeldungen müssten
bitte bis 24.10.2019 an info@dphv.de erfolgen.

Der DL würde sich über reges Interesse sehr freuen.

Programm

Amtsangemessene Alimentation: Auch 2019 keine Anträge notwendig

Auch für das Jahr 2019 müssen Beamtinnen und Beamte keinen Antrag auf amtsangemessene Alimentation stellen.

Finanzminister Michael Richter hat auch für dieses Jahr zugesichert: „Wenn sich aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur amtsangemessenen Alimentation in Sachsen-Anhalt ein gesetzgeberischer Handlungsbedarf und damit die Pflicht zur Nachzahlung ergibt, werden aufgrund der Zusage auf der Bezügemitteilung im Dezember 2015 alle Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter, Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger so behandelt, als hätten sie im Jahr 2015 einen Antrag auf amtsangemessene Besoldung gestellt. Nach der Rechtsprechung zur zeitnahen Geltendmachung gilt diese Zusage fort und macht eine erneute Geltendmachung in 2019 entbehrlich. Es ist daher nicht erforderlich, einen Widerspruch auf amtsangemessene Alimentation in diesem Jahr einzulegen.“

Der Finanzminister hat klarstellend darauf hingewiesen, dass die Zusage nicht die Frage der amtsangemessenen Alimentation von Beamten und Richtern mit drei und mehr Kindern betrifft, die beim Bundesverfassungsgericht durch den Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichts Köln vom 3. Mai 2017 (AZ.: 3 K 4913/14) anhängig ist.

Information des Finanzministers

Ladebeck zum Verzicht auf Einzahlungen in den Pensionsfonds: „Keine nachhaltige Finanzpolitik“

Mit Kritik reagierte der Landeschef des Beamtenbundes Wolfgang Ladebeck auf den von der
Landesregierung beabsichtigten Verzicht auf Einzahlungen in den Pensionsfonds, um Löcher
im Doppelhaushalt 2020/2021 zu stopfen. „Es ist nicht Sinn und Zweck des Pensionsfonds,
dass das Land mit dem Geld Haushaltslöcher stopft. Der Pensionsfonds ist die Altersvorsorge
der Beamtinnen und Beamten. Wenn sämtliche Pensionen für Beamtinnen und Beamte, die
nach 2006 eingestellt worden sind, ab 2030 komplett aus dem Fonds und nicht aus dem
laufenden Haushalt finanziert werden sollen, muss kontinuierlich eingezahlt werden. Auf
Vorsorge zu verzichten, ist keine nachhaltige Finanzpolitik“, sagte Ladebeck.

Wegen der über Jahre niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt seien die Erträge des Pensionsfonds
ohnehin drastisch abgestürzt. Außerdem erinnerte der dbb Landesvorsitzende daran, dass
im Pensionsfonds auch Geld der Beamtinnen und Beamten steckt. Das Sondervermögen
„Versorgungsrücklage“, das in den Pensionsfonds überführt wurde, ist durch verringerte
Bezügeanpassungen der Besoldungs- und Versorgungsempfänger aufgebracht worden.
Wie die „Volksstimme“ (Ausgabe vom 24.09.2019) berichtete, will die Landesregierung die
Überweisung an den Pensionsfonds in Höhe von 180 Millionen Euro im nächsten Jahr
aussetzen.

EINLADUNG zum 9. Forum Leadership in der Lehrer/innenbildung

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich ein zur Mitwirkung am 9. Forum Leadership in der Lehrer/innenbildung
mit dem Thema
„Auf die Haltung kommt es an! Wie entwickeln wir eine professionelle pädagogische Haltung?“
am Donnerstag, 14. November 2019, und Freitag, 15. November 2019,
in die Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung GmbH in Berlin, Französische Straße 32, 10117 Berlin.


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Deutscher Philologenverband fordert: „Mehr Wertschätzung für Lehrkräfte!“

Die Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, fordert „mehr gesellschaftliche Wertschätzung für Lehrkräfte von Eltern, Politik und Medien sowie mehr gelebten, persönlich weitschätzenden Kontakt zwischen Lehrkräften und ihren Schülerinnen und Schülern, aber auch unter den Schülerinnen und Schülern selbst“, nachdem die aktuelle Bürgerbefragung des dbb beamtenbund und tarifunion ergab, dass ein Großteil der befragten Bevölkerung eine zunehmende körperliche und verbale Verrohung der Gesellschaft erlebt.

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„Mondays for Matura“

Der Deutsche Philologenverband fordert grundlegende Struktur-Reform der Kultusministerkonferenz und nicht nur ein „Reförmchen“

„Nicht nur angesichts des Dauerproblems Lehrkräftemangel ist eine grundlegende Reform der Kultusministerkonferenz notwendig! Deshalb: Keine einjährige Amtszeit des Präsidenten mehr, sondern mindestens eine dreijährige! Kein amtierender Kultusminister sollte mehr Präsident sein, sondern einer oder eine, die diesen Ministerposten bereits hinter sich hat!“, fordert die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes Lin-Klitzing.

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