Archiv der Kategorie: Allgemein

Allgemeine Informationen

Altersermäßigung für Lehrkräfte wird hinausgeschoben

Jüngere Lehrkräfte können jetzt mehr unterrichten und mehr verdienen, ältere Lehrkräfte erhalten ab dem 1. Februar 2020 die beiden Altersermäßigungsstunden je Woche nicht mehr nach Vollendung des 60. Lebensjahres, sondern erst nach dem Erreichen des 62. Lebensjahres. Der dbb und seine Lehrergewerkschaften kritisieren das Hinausschieben der Altersermäßigung für Lehrkräfte als Arbeitszeiterhöhung durch die Hintertür.

Die Landesregierung begründet das Hinausschieben der Altersermäßigung mit der längeren Lebensarbeitszeit. Ältere Lehrkräfte bekämen weiter für die letzten fünf Arbeitsjahre zwei Abminderungsstunden je Woche. Bei einer Lebensarbeitszeit bis 67 würden die Abminderungsstunden dann mit Erreichen des 62. Lebensjahres beginnen. Finanzminister Michael Richter hält das für „zumutbar und vernünftig“.

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Herzlich Dank für die breite Unterstützung der Online-Petition

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte mich bei Ihnen recht herzlich für die breite Unterstützung der Online-Petition gegen die Anhebung der Altersgrenze für die Altersabminderungsstunden unserer Lehrerinnen und Lehrer bedanken.

Wir haben leider nicht ganz das Quorum erreicht und das Kabinett hat die Änderungsverordnung am Tag des Endes der Petition auch ohne mit der Wimper zu zucken beschlossen. Trotzdem sind über 7200 Unterschriften, davon 6450 aus unserem Bundesland eine sehr deutliche Sprache unserer Lehrerinnen und Lehrer. Aus unserer Sicht lag die Beteiligung an den Gymnasien weit über 90%, das ist eine tolles Ergebnis, vielen Dank.

Wir werden ungeachtet der Tatsache, dass alle drei Regierungsfraktionen unbeeindruckt von den breiten Protesten aller Lehrergewerkschaften, die Verordnungsänderung unverändert beschlossen haben, die Petition einreichen und weiter für mindestens ein Zurück zur 60-Jahre Regelung kämpfen.
Bitte richten Sie all Ihren Kolleginnen und Kollegen an Ihrer Schule meinen ausdrücklichen Dank aus.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Gaube
Landesvorsitzender
Philologenverband Sachsen-Anhalt

Magdeburg, 9.12.2019

Geben Sie Jungen in Ihrer Region einen Einblick in den Berufsalltag!

Am 26. Märzistder 10.Boys’Day. Geben Sie Jungen in Ihrer Region einen Einblick in den Berufsalltag!Fördern Sie den männlichen Nachwuchs –frei von Geschlechterklischees!

Das Bundesjugendministerium, die Bundeskoordinierungsstelle des Boys’Day sowie die 15 Boys’Day-Bündnispartnerinnen und -partner rufen gemeinsam dazu auf, den Jungen-Zukunftstag 2020zu unterstützen, der am 26. März 2020 bereits zum 10. Mal stattfindet!

Fördern auch Sie Jungen und junge Männer bei ihrer Berufswahl und wecken ihre Talente –frei von Geschlechterklischees! Der Boys’Dayvermittelt Einblicke in Ausbildungen, Studiengänge und Berufe, in denen bisher nur wenige Männer arbeiten. Hier geht es zu den Boys’Day-Berufen: www.boys-day.de/berufe

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Vertretertag der PhVSA in Staßfurt

Am 22.10. fand unser Vertretertag in Staßfurt unter dem Motto „16 Bundesländer – 1 Abitur?“ statt.
Als Gäste begrüßten wir:

  • Eva Feußner (Staatssekretärin im Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt),
  • Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing (Vorsitzende des DPhV),
  • Heinz-Peter Meidinger (Präsident des Deutschen Lehrerverbandes),
  • Angela Gorr ( Abgeordnete der CDU Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt),
  • Dr. Martina Zellmer ( Referentin im Bildungsministerium des Landes Sachsen-Anhalt),
  • Dr. Siegfried Eisenmann ( Direktor des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt),
  • Bernd Ludlei (Vorsitzender der Schulleitervereinigung),
  • Tatjana Lichtenfeld (Seniorenvertretung des PhVSA, DPhV, dbb sachsen-Anhalt)
  • sowie die Vorsitzenden bzw. die stellvertretenden Vorsitzende der Philologenverbände Bayern, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen und Berlin/ Brandenburg.

Musikalisch wurde der Vertretertag durch das Schulorchester des Staßfurter Gymnasium eröffnet.

Der Vorsitzend des PhVSA, Thomas Gaube, eröffnete mit einer einleitenden Rede und Begrüßung der Gäste den Vertretertag. Höhere Leistungsanforderungen in der gymnasialen Oberstufe, Stärkung der Verbindlichkeit in den Einbringungsverpflichtungen, qualitativ hochwertige gymnasiale Bildung bedarf ausreichender personeller Ressourcen, keine Heraufsetzung des Einstieges in die Altersermäßigung: Das ist das falsche Signal! So lauteten die Kernbotschaften vom Vorsitzenden des PhV Sachsen-Anhalt, Thomas Gaube.

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DPhV erwartet kritische Rückschau

DPhV zur Sitzung der Kultusministerkonferenz am 17./18.10.2019 DPhV erwartet
kritische Rückschau, bessere Steuerung und grundlegende Reform der
Kultusministerkonferenz:
Die KMK muss einlösen, was sie verspricht!
Ihre Daseinsberechtigung steht auf dem Prüfstand!

Angesichts von 20 Jahren empirischer Bildungsforschung, regelmäßig
durchgeführten Ländervergleichstests und IQB-Bildungstrends fordert die
Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, von den
Bildungspolitikern in der KMK: „Haben Sie den Mut, die KMK in ein
zukunftsfähiges und auf Expertise beruhendes System zur Steuerung der
Bildungspolitik zu entwickeln und verwalten Sie nicht nur die
unterschiedlichen Bildungsinteressen der Länder! Ein Bildungsstaatsvertrag
wird die anstehenden Probleme nicht lösen können, aber er und die Ergebnisse
der anstehenden Kultusministerkonferenz werden zeigen, wie ernst es den
Ländern und der KMK tatsächlich damit ist, strukturelle
Bildungsungleichheiten zwischen den Ländern, zwischen Bremen und Berlin
einerseits und Sachsen und Bayern andererseits, endlich anzugehen und u.a.
für Bremen und Berlin positiv weiter zu entwickeln – oder eben auch nicht!“

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Amtsangemessene Alimentation: Auch 2019 keine Anträge notwendig

Auch für das Jahr 2019 müssen Beamtinnen und Beamte keinen Antrag auf amtsangemessene Alimentation stellen.

Finanzminister Michael Richter hat auch für dieses Jahr zugesichert: „Wenn sich aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur amtsangemessenen Alimentation in Sachsen-Anhalt ein gesetzgeberischer Handlungsbedarf und damit die Pflicht zur Nachzahlung ergibt, werden aufgrund der Zusage auf der Bezügemitteilung im Dezember 2015 alle Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter, Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger so behandelt, als hätten sie im Jahr 2015 einen Antrag auf amtsangemessene Besoldung gestellt. Nach der Rechtsprechung zur zeitnahen Geltendmachung gilt diese Zusage fort und macht eine erneute Geltendmachung in 2019 entbehrlich. Es ist daher nicht erforderlich, einen Widerspruch auf amtsangemessene Alimentation in diesem Jahr einzulegen.“

Der Finanzminister hat klarstellend darauf hingewiesen, dass die Zusage nicht die Frage der amtsangemessenen Alimentation von Beamten und Richtern mit drei und mehr Kindern betrifft, die beim Bundesverfassungsgericht durch den Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichts Köln vom 3. Mai 2017 (AZ.: 3 K 4913/14) anhängig ist.

Information des Finanzministers

Ladebeck zum Verzicht auf Einzahlungen in den Pensionsfonds: „Keine nachhaltige Finanzpolitik“

Mit Kritik reagierte der Landeschef des Beamtenbundes Wolfgang Ladebeck auf den von der
Landesregierung beabsichtigten Verzicht auf Einzahlungen in den Pensionsfonds, um Löcher
im Doppelhaushalt 2020/2021 zu stopfen. „Es ist nicht Sinn und Zweck des Pensionsfonds,
dass das Land mit dem Geld Haushaltslöcher stopft. Der Pensionsfonds ist die Altersvorsorge
der Beamtinnen und Beamten. Wenn sämtliche Pensionen für Beamtinnen und Beamte, die
nach 2006 eingestellt worden sind, ab 2030 komplett aus dem Fonds und nicht aus dem
laufenden Haushalt finanziert werden sollen, muss kontinuierlich eingezahlt werden. Auf
Vorsorge zu verzichten, ist keine nachhaltige Finanzpolitik“, sagte Ladebeck.

Wegen der über Jahre niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt seien die Erträge des Pensionsfonds
ohnehin drastisch abgestürzt. Außerdem erinnerte der dbb Landesvorsitzende daran, dass
im Pensionsfonds auch Geld der Beamtinnen und Beamten steckt. Das Sondervermögen
„Versorgungsrücklage“, das in den Pensionsfonds überführt wurde, ist durch verringerte
Bezügeanpassungen der Besoldungs- und Versorgungsempfänger aufgebracht worden.
Wie die „Volksstimme“ (Ausgabe vom 24.09.2019) berichtete, will die Landesregierung die
Überweisung an den Pensionsfonds in Höhe von 180 Millionen Euro im nächsten Jahr
aussetzen.

Deutscher Philologenverband fordert: „Mehr Wertschätzung für Lehrkräfte!“

Die Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, fordert „mehr gesellschaftliche Wertschätzung für Lehrkräfte von Eltern, Politik und Medien sowie mehr gelebten, persönlich weitschätzenden Kontakt zwischen Lehrkräften und ihren Schülerinnen und Schülern, aber auch unter den Schülerinnen und Schülern selbst“, nachdem die aktuelle Bürgerbefragung des dbb beamtenbund und tarifunion ergab, dass ein Großteil der befragten Bevölkerung eine zunehmende körperliche und verbale Verrohung der Gesellschaft erlebt.

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„Mondays for Matura“

Der Deutsche Philologenverband fordert grundlegende Struktur-Reform der Kultusministerkonferenz und nicht nur ein „Reförmchen“

„Nicht nur angesichts des Dauerproblems Lehrkräftemangel ist eine grundlegende Reform der Kultusministerkonferenz notwendig! Deshalb: Keine einjährige Amtszeit des Präsidenten mehr, sondern mindestens eine dreijährige! Kein amtierender Kultusminister sollte mehr Präsident sein, sondern einer oder eine, die diesen Ministerposten bereits hinter sich hat!“, fordert die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes Lin-Klitzing.

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Deutscher Philologenverband fordert bei „Mondays for Matura“:

Stärkung der Bildungssprache Deutsch in der Familie, vom Kindergarten bis in den Beruf, aber auch im Abitur!

Der Deutsche Philologenverband unterstützt das Anliegen von KMK-Präsident R. Alexander Lorz, die Bildungssprache Deutsch zu stärken. „Allerdings sollten die Kultusminister dann auch umgehend mit der Stärkung der Bildungssprache Deutsch im Abitur beginnen! Denn anders als in der Mittelstufe kann in der Oberstufe und im Abitur nicht einmal mehr eine ganze Note für noch so fehlerhafte Rechtschreibung abgezogen werden, sondern maximal ein bis zwei Punkte. Wenn es uns nicht egal ist, ob Abiturienten richtig oder falsch schreiben, ist das das falsche Zeichen!“, mahnt die DPhV-Bundesvorsitzende Lin-Klitzing und fordert die Kultusministerinnen und -minister zur Änderung dieser Regelung und zum mindestens vierstündigen Deutschunterricht in der Mittelstufe auf.

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