Archiv der Kategorie: Junge Philologen

Herbsttagung der Jungphilologen in Göttingen

Vom 05.-07. September 2019 fand die Bundestagung der Jungphilologen in Göttingen statt. Thema der dreitägigen Tagung war das Lehramtsstudium im Zeitalter der Digitalisierung – Inwieweit ist eine Reform des Lehramtsstudiums für Sek. II Lehrkräfte im Zeitalter der Digitalisierung notwendig?

Ziel der Tagung war es, einen Überblick über die LehrerInnenausbildung sowie das Referendariat auch im Hinblick auf die Digitalisierung in den einzelnen Bundesländern zu bekommen und neue Positionspapiere zu diesen Themen zu schreiben.

Dazu bildeten sich zwei Arbeitsgruppen, welche die einzelnen Abschnitte bearbeiteten. Um einen Überblick über die Möglichkeiten der Integration der Digitalisieren zu bekommen, stellte Torben Mau das Projekt Digitale Bildung in der LehrerInnenausbildung der Universität Göttingen vor. Alle Jungphilologen sahen jedoch Probleme darin, die neuen Medien und vor allem die Ausbildung der Lehrkräfte im Umgang mit den neuen Medien in die LehrerInnenausbildung zu integrieren. Dazu müssten sie zunächst fester Bestandteil der Ausbildung werden. Weiterhin bräuchten die Universitäten geschultes Personal, die die Handhabung zum Beispiel von Smart-Boards und Tablets im Unterricht und vor allem die Möglichkeite nfür den Unterricht genau aufzeigen.

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Berufseinsteigerseminar in Leipzig

Klassenfahrten, Klassenleiterstunden und Belehrungen sind nur einige der Aufgabe, die aufeinen jungen Lehrer bzw. eine junge Lehrerin nach dem Referendariat neben dem Unterrichten und der Unterrichtsvorbereitung zukommen.

Um den Einstieg in das Berufsleben leichter zu gestalten, führte der sächsische Philologenverband vom 29. – 31.08.2019 ein Berufseinsteigerseminar durch. Zeitmanagement ist für jede Lehrkraft essentiell. Wichtig ist, seinen Alltag zu strukturieren und seine Aufgaben klar nach Prioritäten einzuteilen. Manchmal muss man auch den Mut haben, Aufgaben in sogenannte P-Aufgaben, die Papierkorb – Aufgaben einzuteilen. Dies vermittelte Markus Gretzschel in seinem Vortrag. Weiterhin gab er den Berufseinsteigern den Tipp, dass eine Unterrichtsvorbereitung mit drei Stichpunkten manchmal auch ausreichend ist.

Die Arbeit mit neuen Medien kann den Alltag für einen Berufseinsteiger sehr erleichtern, lockert den Unterricht auf und motiviert die Schülerinnen und Schüler zusätzlich für den Unterricht. Jedoch muss der Einsatz sinnvoll in den Unterricht integriert werden. Um Möglichkeiten der Verwendung aufzuzeigen, probierten die Berufseinsteiger einige Webseiten zur Online – Abstimmung im Seminar aus. Padlet, Wooclap und Kahoot sind Beispiele für diese Websiten. Sie ermöglichen den interaktiven Unterricht mit den Schülerinnen und Schülern. Auch den Seminarteilnehmern hat das Online-Abstimmen sehr viel Spaß gemacht.

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Die Jungen Philologen im DPhV

Die Jungen Philologen im DPhV sind der Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaften der jungen Philologen in den einzelnen Bundesländern. Sie bündeln, koordinieren und unterstützen die Aktivitäten der jungen Philologen in allen Bundesländern und vertreten die beruflichen, rechtlichen und sozialen Belange angehender und junger Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer.

Die Jungen Philologen im DPhV tagen zweimal im Jahr – jeweils in einem anderen Bundesland. Bei ihren Bundestagungen werden u. a. Stellungnahmen und Positionspapiere zu aktuellen bildungs- und berufspolitischen Fragen erarbeitet. Außerdem initiieren die Jungen Philologen im DPhV Diskussionen zu aktuellen Themen der Bildungspolitik.

Junge Philologen

Position der JPh zu Anforderungen an künftige Lehrer am Gymnasium und an die gymnasiale Lehrerbildung

  1. Die erste Phase der gymnasialen Lehrerbildung gehört an die Universität und schließt mit dem ersten Staatsexamen als Abschluss ab.
  2. Lehramtsstudenten sollen Unterstützung bei der Reflexion über die persönliche Eignung für das Lehramtsstudium und ihre Schulformwahl erhalten. Mittel hierzu können Fragebögen zur Selbsteinschätzung oder Praktika mit Abschlussgesprächen sein.

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Lehrerausbildung in der zweiten Phase

vorgelegt als Resolution der Jungen Philologen im DPhV
auf der Herbsttagung 2019 in Göttingen

In nahezu allen Bundesländern ist das Referendariat für Gymnasiallehrer meist auf 18 Monate reduziert worden. Die Motivation hierfür entstammt vielfach den von den jeweiligen Landesregierungen sich selbst auferlegten Sparmaßnahmen, gleichwohl aber einem ideologisch bedingten Wunsch nach Gleichmacherei. Bislang dem Referendariat zugehörige Ausbildungsaspekte wurden und werden den Universitäten zugetragen oder müssen von Kollegen an den Ausbildungsschulen übernommen werden, ohne dass hierfür die notwendigen finanziellen und personellen Mittel zur Verfügung stünden. Dies hat überaus negative Folgen für gymnasiale Bildung im Allgemeinen und die einzelnen Gymnasiallehrkräfte im Speziellen.

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Jungphilologen stellen sich vor

Mein Name ist Maria Jacob. Ich bin 22 Jahre alt und komme aus Weißenfels an der Saale. Im Philologenverband Sachsen-Anhalt bin ich die neue Ansprechpartnerin im Bereich der Jungphilologen.
2014 habe ich mein Abitur am Goethegymnasium Weißenfels abgelegt. Seitdem studiere ich an der Universität Leipzig das Lehramt an Gymnasien für die Fächer Chemie und Physik.
Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, die Zukunft angehender und junger Gymnasiallehrerinnen und -lehrer mitgestalten zu können.