Deutscher Philologenverband fordert bei „Mondays for Matura“:

Stärkung der Bildungssprache Deutsch in der Familie, vom Kindergarten bis in den Beruf, aber auch im Abitur!

Der Deutsche Philologenverband unterstützt das Anliegen von KMK-Präsident R. Alexander Lorz, die Bildungssprache Deutsch zu stärken. „Allerdings sollten die Kultusminister dann auch umgehend mit der Stärkung der Bildungssprache Deutsch im Abitur beginnen! Denn anders als in der Mittelstufe kann in der Oberstufe und im Abitur nicht einmal mehr eine ganze Note für noch so fehlerhafte Rechtschreibung abgezogen werden, sondern maximal ein bis zwei Punkte. Wenn es uns nicht egal ist, ob Abiturienten richtig oder falsch schreiben, ist das das falsche Zeichen!“, mahnt die DPhV-Bundesvorsitzende Lin-Klitzing und fordert die Kultusministerinnen und -minister zur Änderung dieser Regelung und zum mindestens vierstündigen Deutschunterricht in der Mittelstufe auf.

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Deutscher Philologenverband bei „Mondays for Matura“:

Kein Bundeszentralabitur – aber das „Skelett“ des Abiturs muss in jedem Bundesland gleich sein!

„Das Skelett des Abiturs muss für jeden Schüler und für jede Schülerin in jedem Bundesland gleich sein!“, fordert die DPhV-Bundesvorsitzende Susanne Lin-Klitzing. „Das ist es bisher nicht! Mehr Vergleichbarkeit auf dem Weg zum Abitur und zwar durch dasselbe Skelett des Abiturs in jedem Land – das ist machbar und besser, als sich in Diskussionen über ein Bundeszentralabitur aufzuhalten.“

Der Deutsche Philologenverband fordert deshalb konsequentere Vereinbarungen in der Kultusministerkonferenz als bisher: Nicht jedes Bundesland wählt wie bisher, ob seine Schülerinnen und Schüler 32 Kursnoten in die Abiturwertung einbringen oder vielleicht 36 oder maximal 40, sondern: Exakt 40 Kursnoten aus der gesamten gymnasialen Oberstufe müssen in jedem Land in die Abiturwertung eingebracht werden! Das ist die Forderung des Deutschen Philologenverbandes.

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