Dienst- und tarifrechtliche Hinweise im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus

Dienst- und tarifrechtliche Hinweise im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) für Bedienstete des Landes SachsenAnhalt

Aufgrund der deutschlandweit zunehmenden Erkrankungsfälle an COVID-19 (neuartige Coronaviruserkrankung) und der hieraus resultierenden Folgemaßnahmen, wie z B. Schulschließungen und Quarantäneanordnungen der Gesundheitsämter, gebe ich folgende Hinweise für die Erteilung von Dienstbefreiungen für die Beamtinnen und Beamten des Landes Sachsen-Anhalt bzw. für die Befreiung von der Arbeitspflicht der Tarifbeschäftigten des Landes Sachsen-Anhalt:

    1. Die oder der Bedienstete erkrankt selbst.

      Eine (vorübergehende) Dienst- oder Arbeitsunfähigkeit beinhaltet keine Besonderheiten gegenüber anderen Erkrankungen (S 70 Landesbeamtengesetz — LBG LSA). Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die ärztlich bescheinigte Dienst- oder Arbeitsunfähigkeit der Betroffenen solange andauern wird, bis eine Ansteckungsgefahr beseitigt ist. Sind Tarifbeschäftigte infolge einer durch das Coronavirus ausgelösten Erkrankung arbeitsunfähig, richtet sich der Entgeltfortzahlungsanspruch nach §22 TV-L.

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Ergebnisse der LaiW- Studie „Lehrerarbeit im Wandel“ liegen vor

Die Belastungssituation der Lehrkräfte an den Gymnasien in Sachsen-Anhalt und bundesweit istbesorgniserregend und deren negative gesundheitliche Auswirkung erheblich. Trotz hoherberuflicher Belastung äußern Gymnasiallehrkräfte jedoch eine hohe Arbeitszufriedenheit

Fast 11% der Gymnasiallehrkräfte in Sachsen-Anhalt nahmen an der ersten bundesweiten Studie des Deutschen Philologenverbandes zur Arbeitsbelastung und Gesundheit von Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrern teil. Die Studie wurde vom Institut für Präventivmedizin der Universitätsmedizin Rostock durchgeführt – unterstützt von der DAK-Gesundheit. Mit über 16.000 ausgewerteten Datensätzen der online befragten Gymnasiallehrer ist sie die bisher umfassendste Erhebung zu dieser Thematik. Wissenschaftlich ausgewertet wurden Online-Arbeitszeitprotokolle und Online-Fragebögen zu den Arbeitsbedingungen, den Arbeitsanforderungen und der Lehrergesundheit.

Gymnasiallehrkräfte sind hoch belastet!

Die Lehrerkräfte in Sachsen-Anhalt fühlen sich in ihrer Arbeit überproportional belastet, über 70% empfinden ihre tägliche Arbeitsbelastung zu hoch. Dabei werden zu große Leistungsunterschiede zwischen den Schülern, ein zu hohes Arbeitspensum und keine ausreichenden Pausen von mehr als drei Vierteln der Lehrkräfte als stärkste Belastungsfaktoren angegeben. Die Belastung durchverhaltensauffällige Schüler im Unterricht liegt in Sachsen-Anhalt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, eine unzureichende materielle Ausstattung an den Schulen wird in Sachsen-Anhalt überdurchschnittlich bemängelt. Lange Arbeitszeiten, eine stetige Zunahme von Aufgaben und zu viel Bürokratie in der Schule sind die maßgeblichen Faktoren für die berufliche Unzufriedenheit von Gymnasiallehrkräften. Gymnasiallehrkräfte in Sachsen-Anhalt leiden deutlich stärker unter fehlenden Ruhezonen und unzureichender Erholung am Wochenende als im Bundesvergleich. Dafür scheint es an Sachsen-Anhalts Gymnasien ruhiger zuzugehen als im übrigen Bundesgebiet, denn nur etwa ein Drittelaller Lehrkräfte leidet unter einem zu hohen Lärmpegel.

Gymnasiallehrkräfte in Sachsen-Anhalt sind häufiger länger krank!

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Bestellung Lehrerkalender

Bitte denken Sie daran, die Lehrerkalender bis zum 31. März 2020 zu bestellen. Ein Bestellformular finden Sie im Lehrerkalender Seite 58. Es sind aber auch formlos Schulbestellungen möglich. Sie können die Bestellung an die Geschäftsstelle schicken oder dort telefonisch durchführen.

Schneller bauen mit Förderung

Gute Nachrichten für jetzige und zukünftige Eigenheimbesitzer: Die staatlichen Förderungen zum Bausparvertrag und zur Baufinanzierung werden deutlich verbessert. Bereits jetzt wurden KfW-Fördermittel erhöht, ab 2021 steigt auch die Wohnungsbauprämie.

Zuschuss für barrierefreien Umbau Für den altersgerechten Umbau von Wohnung oder Haus hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) die Zuschüsse von 75 Millionen auf 100 Millionen Euro erhöht. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezuschusst bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Darunter fallen beispielsweise der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen, Türverbreiterungen oder der Einbau von Treppenplattformliften. Für einzelne Maßnahmen vergibt die KfW Zuschüsse in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 5.000 Euro). Wer sein Haus zum Standard „Altersgerechtes Haus“ umbaut, bekommt 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 6.250 Euro) von der KfW erstattet. Private Bauherren und Mieter können ihren Förderantrag vor Beginn der Vorhaben im KfW-Zuschussportal online stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage.

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Petitionsübergabe

Petitionsübergabe

Wie von uns bereits direkt nach Beendigung der Online-Petition gegen die Anhebung der Altersgrenze für Altersermäßigungen von unserem Vorsitzenden Thomas Gaube angekündigt, erfolgte am letzten Freitag (31.01.2019)nun die Übergabe unserer Petition an die Vorsitzende des Petitionsausschusses Sachsen-Anhalt Christina Buchheim (Die Linke).

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Treffen mit Arbeitsgruppe der CDU

Am vergangenen Freitag trafen sich Thomas Gaube, Hermann Weinert und Dr. Malte von Spankeren mit Vertretern der Arbeitsgruppe Bildung und Kultur der CDU-Landtagsfraktion von CDU Sachsen-Anhalt(Angela Gorr, Eduard Jantos und Thomas Keindorf)zu einem bildungspolitischem Gespräch. Dabei wurde über die aktuelle bildungspolitische Situation, die Entwicklung im Bundesland sowie die Zukunft der gymnasialen Oberstufe bezüglich der Mindestanzahl an Schülern gesprochen.Man war sich einig darüber,weiterhin eng zusammen zu arbeiten und die Tradition der bildungspolitischen Gespräche fortzusetzen.

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Gedenktag zur Befreiung des KZ Auschwitz vor 75 Jahren

Anlässlich des Gedenkens an das Ausmaß des Holocausts berichtet der Artikel Kein
Respekt in KZ-Stätten (FAZ.net, 26.01.2020, ggfs. hinter Paywall, zusammenfassender
Inhalt aufrufbar unter Oldenburger Online-Zeitung, 26.01.2020 – Fachleute beklagen
fehlenden Respekt in KZ-Gedenkstätten), wie der Leiter der Gedenkstätte Buchenwald seit
Jahren eine zunehmende Verrohung im Umgang und eine Zunahme von nicht nur
holocaustleugnenden, sondern sogar holocaustbefürwortenden Aussagen in seiner
Gedenkstätte wahrnimmt.

Das Verhalten der Besucher in Gedenkstätten sieht er als
Frühwarnsystem für die Gesellschaft an. Felix Klein, der Beauftragte der Bundesregierung
für Antisemitismus, beklagt eine Zunahme und Verrohung des Diskurses, der zu
antisemitischen Taten führt. Er plädiert für einen nationalen Aktionsplan gegen
Antisemitismus, dafür sollen Lehrkräfte besser geschult, Curricula und Schulbücher
überarbeitet sowie der Besuch in einer Gedenkstätte zur Pflicht werden. DL-Präsident
Meidinger bestätigt, dass sich Lehrkräfte in manchen Kontexten mit der Unterrichtung des
Holocausts überfordert fühlen, vor allem, wie sie mit anti-israelischen Argumenten in diesem
Kontext umgehen sollen.

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