Fachtagung zum Thema „IQB-Studien zum nationalen Bildungsmonitoring: Erkenntnisse und Perspektiven“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 18. Oktober 2019 wird der Bericht über den IQB-Bildungstrend 2018
veröffentlicht, der sich auf das Erreichen der Bildungsstandards in der
Sekundarstufe I für die Fächer Mathematik, Biologie, Chemie und Physik
bezieht. Dieser Bericht wird den zweiten Zyklus der IQB-Studien zum
nationalen Bildungsmonitoring abschließen. Dies möchten wir zum Anlass
nehmen, eine Fachtagung auszurichten, um zum einen über die aktuellen
Ergebnisse zu berichten und um zum anderen darüber zu diskutieren, welche
Erkenntnisse die Ländervergleichsstudien bzw. Bildungstrends des IQB
insgesamt erbracht haben und welche Konsequenzen daraus für die Zukunft zu
ziehen sind.

Das Programm wird Vorträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IQB und
von Prof. Dr. Eckhard Klieme umfassen, der das nationale Monitoring vor dem
Hintergrund internationaler Systeme diskutieren wird. Weiterhin ist eine
Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen
Wissenschaft, Politik, Praxis und Journalismus geplant.
Zu dieser Fachtagung, die am 12. November 2019 von 10:30 bis ca. 17 Uhr in
Berlin
stattfinden wird, möchten wir Sie schon jetzt herzlich einladen. Das
Programm zur Veranstaltung und Informationen zur Anmeldung und Anreise
werden Ihnen im August zugehen.

Mit den besten Grüßen aus dem IQB
Ihre Petra Stanat

Dr. Rebecca Schneider
Wissenschaftliche Mitarbeiterin IQB
Bereich Deutsch, Koordination IQB-Bildungstrend 2020 Primarstufe

Deutscher Philologenverband fordert bei „Mondays for Matura“:

Stärkung der Bildungssprache Deutsch in der Familie, vom Kindergarten bis in den Beruf, aber auch im Abitur!

Der Deutsche Philologenverband unterstützt das Anliegen von KMK-Präsident R. Alexander Lorz, die Bildungssprache Deutsch zu stärken. „Allerdings sollten die Kultusminister dann auch umgehend mit der Stärkung der Bildungssprache Deutsch im Abitur beginnen! Denn anders als in der Mittelstufe kann in der Oberstufe und im Abitur nicht einmal mehr eine ganze Note für noch so fehlerhafte Rechtschreibung abgezogen werden, sondern maximal ein bis zwei Punkte. Wenn es uns nicht egal ist, ob Abiturienten richtig oder falsch schreiben, ist das das falsche Zeichen!“, mahnt die DPhV-Bundesvorsitzende Lin-Klitzing und fordert die Kultusministerinnen und -minister zur Änderung dieser Regelung und zum mindestens vierstündigen Deutschunterricht in der Mittelstufe auf.

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Deutscher Philologenverband bei „Mondays for Matura“:

Kein Bundeszentralabitur – aber das „Skelett“ des Abiturs muss in jedem Bundesland gleich sein!

„Das Skelett des Abiturs muss für jeden Schüler und für jede Schülerin in jedem Bundesland gleich sein!“, fordert die DPhV-Bundesvorsitzende Susanne Lin-Klitzing. „Das ist es bisher nicht! Mehr Vergleichbarkeit auf dem Weg zum Abitur und zwar durch dasselbe Skelett des Abiturs in jedem Land – das ist machbar und besser, als sich in Diskussionen über ein Bundeszentralabitur aufzuhalten.“

Der Deutsche Philologenverband fordert deshalb konsequentere Vereinbarungen in der Kultusministerkonferenz als bisher: Nicht jedes Bundesland wählt wie bisher, ob seine Schülerinnen und Schüler 32 Kursnoten in die Abiturwertung einbringen oder vielleicht 36 oder maximal 40, sondern: Exakt 40 Kursnoten aus der gesamten gymnasialen Oberstufe müssen in jedem Land in die Abiturwertung eingebracht werden! Das ist die Forderung des Deutschen Philologenverbandes.

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