5. Dezember 2015


Erklärung des Hauptvorstandes

Nach den intensiven verbandsinternen Diskussionen der vergangenen Wochen übernahm Dr. Jürgen Mannke die verbandspolitische Verantwortung und legte sein Amt als Vorsitzender des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt mit sofortiger Wirkung nieder. Dies teilte er auf der turnusmäßigen Sitzung des Hauptvorstandes am 4. Dezember 2015 mit.

Bis zum nächsten regulären Vertretertag im November 2016 wurden die Aufgaben im geschäftsführenden Vorstand verteilt. Die repräsentative Außenvertretung übernimmt der Beisitzer Hermann Weinert. Die inhaltlichen Felder werden wie bisher von den stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Gaube (Bildungspolitik) und Iris Seltmann-Kuke (Berufs- und Tarifpolitik) in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Beisitzern vertreten.

Der Vorstand war sich einig, die im kommenden Jahr bevorstehenden Herausforderungen anzunehmen und vor allem im Zusammenhang mit der Landtagswahl für die Interessen des Gymnasiums zu streiten. Dazu brauchen wir die tatkräftige Unterstützung und Mithilfe unserer Mitglieder.

 

Hauptvorstand des PhVSA, Staßfurt, den 04. Dezember 2015

 

 

25. November 2015


dbb Initiative erfolgreich: Aus dem Ruhestand zurück in den aktiven Dienst

Auf Initiative des dbb will Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) auch Beamtinnen und Beamte aus dem Ruhestand zurückholen, um das Personal in der Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber und den Landesaufnahmestellen zu verstärken. Der dbb sachsen-anhalt hatte schon vor Monaten vorgeschlagen, Beamte, die schon im Ruhestand sind, auf Honorarbasis oder auf der Basis eines befristeten Arbeitsvertrages zu beschäftigen. „Ich bin mir sicher, dass es ehemalige Landesbedienstete gibt, die das machen würden. Es muss für sie aber auch finanziell attraktiv sein. Was wir nicht brauchen, sind komplizierte Hinzuverdienst- und Anrechnungsregelungen bei Rente und Versorgung. Dass es derzeit nur sieben Interessenten für die Reaktivierung gibt, wundert mich deshalb nicht“, sagte dbb Landeschef Wolfgang Ladebeck.

 

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20. November 2015


Einladung zur Lehrerfortbildung ins DLR_School_Lab Göttingen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt lädt Lehrerinnen und Lehrer aller Jahrgangsstufen insbesondere der Fachbereiche Physik, Erdkunde, Naturwissenschaft und Sachkunde zu einer Fortbildungsveranstaltung „Tornadoparcours“ am Dienstag, 08.12.2015, von 14:00 bis 17:15 Uhr ins DLR_School_Lab ein.

Hier können Schülerinnen und Schüler an z.T. realistischen Modellen Entstehungsbedinungen für Tornados kennenlernen und eigene Messungen an den Wirbeln und den Luftströmungen, die zu Wirbeln führen, vornehmen. Darüber hinaus vermittelt ein Tornadoschutzraum-Simulator, das Gefühl tatsächlich im Zentrum eines Tornados zu sein.

 

Im Anschluss bieten wir Ihnen Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen, Möglichkeiten für einen Schülerbesuch im DLR_School_Lab Göttingen zum ThemaTornado mit dem DLR_School_Lab-Team zu besprechen.

Wir empfehlen einen Antrag auf Dienstreisegenehmigung bei der Schulleitung zu stellen. 

 

Wir freuen uns auf viele Anmeldungen:

telefonisch unter: 0551/709-2409 oder unter  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  bis zum 01.12.2015

 

 

 

16. November 2015


Trauer und Entsetzen über die feigen Terroranschläge

Mit großem Entsetzen, tiefer Erschütterung erfuhren wir von den furchtbaren Terroranschlägen in Paris. Wir verurteilen die Mörder aufs Schärfste und trauern aufrichtig um die vielen unschuldigen Opfer dieser grauenhaften Bluttaten.

Eine Terrorbande hat dem demokratischen Europa und der friedliebenden Menschheit den Krieg erklärt. Wir sind nicht gewillt, die großartigen Errungenschaften unserer freien Welt und unsere Lebensweise zerstören zu lassen. Den verbrecherischen Fanatikern und Extremisten muss die Weltgemeinschaft entschlossen entgegentreten und dem Terror das Handwerk legen.

Wir als Lehrerinnen und Lehrer haben eine besondere Verantwortung dafür, unsere Kinder und Jugendlichen im demokratischen, offenen und friedlichen Sinne zu bilden und zu erziehen. Wir verabscheuen und verurteilen jede Form von Terrorismus, Extremismus, Völkerhass und Gewaltverherrlichung. 

 

Geschäftsführender Vorstand des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt

 

 

Merseburg, 10. November 2015


Wir stehen für ein weltoffenes Sachsen-Anhalt

Der von uns in der Verbandszeitschrift des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt herausgegebene Artikel zur Flüchtlingsdebatte hat unter anderem auch dafür gesorgt, dass wir von Leuten instrumentalisiert werden, deren ausländerfeindliche und undemokratische Haltung in keiner Weise unseren Überzeugungen entspricht. Davon distanzieren wir uns entschieden und bedauern, mit unserem Artikel ungewollt dafür Raum gegeben zu haben.

Sowohl der Verband als auch wir beide persönlich stehen für eine gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen, unabhängig von ihrer Nationalität und religiösen Anschauungen und ein weltoffenes und demokratisches Sachsen-Anhalt. Im Rahmen unserer Hauptvorstandssitzung Anfang Dezember werden wir diese Thematik aufarbeiten.

 

Dr. Jürgen Mannke - Vorsitzender des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt

 

Iris Seltmann-Kuke - stellvertretende Vorsitzende des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt

 

 

Merseburg, 9. November 2015


Erklärung des Vorsitzenden

Als Vorsitzender des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt habe ich in der Verbandszeitschrift einen Leitartikel zu verantworten, der für bundesweite Schlagzeilen sorgte.

Ich erkläre hiermit, dass ich niemals die Absicht gehabt habe, Menschen anderer Religionen, Nationen und Kulturen zu diffamieren, Ängst zu schüren, nationalistische Klischees zu bedienen oder zu pauschalisieren.

Die Wortwahl einiger Passagen sehe ich im Nachhinein als unglücklich und missverständlich gewählt.

Dafür möchte ich mich entschuldigen.

 

Dr. phil. Jürgen Mannke

 

Erklärung der stellvertretenden Vorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich, Iris Seltmann-Kuke, eine Erklärung zum in der Verbandszeitschrift 3/2015 erschienenen Leitartikel abgeben.

In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens wirkt sich die derzeitige Asylpolitik auf das gesellschaftliche Leben aus. Der bei einigen entstandene Eindruck des Artikels, es könne sich um einen Aufruf zu Fremdenhass oder Hetze gegen Flüchtlinge handeln, weise ich entschieden zurück und ich möchte mich ausdrücklich von fremdenfeindlichen Äußerungen distanzieren. Zu keiner Zeit sollte der Eindruck einer Diffamierung oder Beleidigung gegenüber anderen Religionen, Menschen einer anderen Kultur oder Nation entstehen.

Sollte dieser Eindruck dennoch entstanden sein, so bitte ich um Entschuldigung.

 

Iris Seltmann-Kuke