23. Juni 2016


Der geschäftsführende Vorstand des PhVSA wünscht allen Kolleginnen und Kollegen erholsame Sommerferien und einen schönen Urlaub.


 23. Juni 2016


Vertretertag des PhVSA 2016 einberufen: "Gymnasium - Zugpferd unseres Bildungswesens"

24.11.2016, 09:30 - 17:30, Staßfurt, Salzland Center

Weitere Informationen in unserer Verbandszeitschrift 02-2016

20. Juni 2016


dbb - Spitzengespräch mit Finanzminister Schröder: Jahresonderzahlung ab 2017

Am 17. Juni 2016 trafen dbb Landeschef Wolfgang Ladebeck und seine Stellvertreter Helmut Pastrik und Ulrich Stock mit André Schröder (CDU) zum ersten Spitzengespräch in seinem neuen Amt als Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt zusammen. Gesprächsthemen waren die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Maßnahmen zur dauerhaften Sicherstellung der öffentlichen Verwaltung. „Ob Sachsen-Anhalt mit diesem Programm im bundesweiten Wettbewerb um einen attraktiven öffentlichen Dienst punkten kann, muss sich noch beweisen“, sagte Ladebeck. 

 

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19. April 2016


Offener Brief an die CDU-Landtagsfraktion zu den Koalitionsverhandlungen

Der Philologenverband Sachsen-Anhalt, die Vereinigung der Schulleiter an Gymnasien in Sachsen-Anhalt (VSG) und die AG „Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien in freier Trägerschaft“ beobachten mit großer Sorge, dass die CDU in den derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen erneut ihre bildungspolitische Grundüberzeugung aufgibt und damit einem weiteren folgenschweren und irreparablen Umbau des Schulwesens, der letztendlich in einem Qualitätsverlust und einer Abwertung aller Abschlüsse endet, Vorschub leistet. Daher appellieren wir erneut an die Verhandlungsführer der CDU, sich bei den laufenden Koalitionsverhandlungen entschlossen zu folgenden bildungspolitischen Positionen zu bekennen.


• Der Umbau des bestehenden zweigliedrigen Schulwesens zu einem in Perspektive Einheitsschulwesen aus Gemeinschaftsschulen muss umgehend gestoppt werden.
• Das gegliederte Schulsystem muss in der Verfassung des Landes Sachsen-Anhalt festgeschrieben werden (Schulfrieden).
• Dieses System ist ein streng ausgeprägtes Zwei-Säulen-System.
• Die 1. Säule umfasst alle Bildungsgänge, welche zur Berufsbildungsreife führen und erhält die übergeordnete Kategorie Oberschule. Der mittlere Schulabschluss ist ein, mit Sachsen vergleichbarer, Oberschulabschluss. Alle bisherigen Schulen der Sekundarstufe I werden in diesem Schultyp zusammengefasst und entwickeln dort ihre individuelle Ausprägung.
• Die 2. Säule umfasst die Schulen, welche direkt zur Hochschulzugangsberechtigung führen - die Gymnasien.
• Mögliche „Schulexperimente“ sind einer dieser beiden Säulen zugeordnet.
• Die schulformbezogene zweistufige Ausbildung der Lehrkräfte muss erhalten bleiben.
• Die berufsbildenden Schulen haben dort, wo es möglich ist, ausreichend Plätze für ein Fachgymnasium vorzuhalten.
• Die Förderschulen behalten - mit Blick auf eine behutsame Inklusion - einen fest angestammten Platz in der Bildungslandschaft von Sachsen-Anhalt.
• Die CDU übernimmt mit der Übernahme des Kultusministeriums die bildungspolitische Verantwortung im Land.

Die Unterzeichner

 

Thomas Gaube (Bildungspolitischer Sprecher und stellv. Landesvorsitzender des PhVSA)

Bernd Ludlei (Vorsitzender der Vereinigung der Schulleiter an Gymnasien in Sachsen-Anhalt (VSG))

Dr. Dietrich Lührs (Vorsitzender der AG „Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien in freier Trägerschaft“)

 

11. April 2016


dbb Lehrerverbände zu den Koalitionsverhandlungen: In Bildungsqualität investieren

Nach dem ersten Krisentreffen des Koalitionsausschusses zum Thema Bildung erwarten die im Beamtenbund (dbb sachsen-anhalt) zusammengeschlossenen Lehrerverbände, dass die neue Landesregierung statt in Schulstrukturen in Bildungsqualität investiert. Der Verband Bildung und Erziehung, der Philologenverband Sachsen-Anhalt, der Sekundarschullehrerverband, der Verband an Wirtschaftsschulen und der Berufsschullehrerverband sind davon überzeugt, dass das gegliederte Schulsystem die geeignete Organisationsform ist, um Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer sozialen Herkunft am besten begabungs- und leistungsgerecht zu unterrichten und zu fördern. Die Umwandlung bestehender Schulen in Gemeinschaftsschulen und weitere Neugründungen müssten deshalb beendet werden.

Statt das Schulsystem in Sachsen-Anhalt mit viel Geld aber ungewissem Ergebnis strukturell umzubauen, müssten die bestehenden Schulen verlässlich personell und materiell ausgestattet werden, damit sie ihren Bildungsauftrag erfüllen und sich inhaltlich weiterentwickeln können. Deshalb fordern die Lehrerverbände des dbb sachsen-anhalt, dass die CDU mit der Übernahme des Kultusministeriums die bildungspolitische Verantwortung im Land übernimmt. 

 

5. April 2016


Jeder Vierte scheitert – oder glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast
Philologenverband Sachsen-Anhalt zum MZ-Artikel vom 29.03.2016

Wenn Frau Anja Förtsch behauptet, jeder vierte Gymnasiast scheitert, ist dies schlichtweg falsch und unpassend oder interpretiert statistisches Material sehr unzulänglich. Ermittelt man die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die zu Beginn der 5. Klasse an ein Gymnasium wechseln, derzeit sind das etwa 40 % aller Grundschüler, lässt man all die künftigen Abiturientinnen und Abiturienten außeracht, die an Gesamtschulen, an Fachgymnasien oder nach erfolgreichem mittleren Schulabschluss an der Sekundarschule an die Gymnasien wechseln und dann ihre Hochschulreife ablegen. Man verkennt mithin, dass die Durchlässigkeit in den Bildungsgängen der Sekundarstufe vielen Schülerinnen und Schülern einen schulischen Laufbahnwechsel vom und zum Gymnasium ermöglicht, der ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen gerecht wird und zu erfolgreichen mittleren oder höheren Abschlüssen führt.

 

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