29. März 2015

 


Hartnäckigkeit zahlt sich aus!

„Ohne die tolle Unterstützung in der letzten Woche, als erneut bundesweit mehr als 100.000 Beschäftigte die Aktionen der Gewerkschaften unterstützt haben, wären die Verhandlungen heute hier in Potsdam mit hoher Wahrscheinlichkeit gescheitert“, zeigte sich Willi Russ über den spät am Abend des 28. März 2015 sichergestellten Kompromiss mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) erleichtert. Russ weiter: „Mit dem linearen Abschluss von durchschnittlich 4,61 Prozent halten wir Anschluss an die allgemeine Entwicklung, mit dem Einstieg in eine Entgeltordnung für Lehrkräfte haben wir tarifpolitische Handlungsfähigkeit auch in schwierigsten Fragen bewiesen und schließlich haben wir die Zusatzversorgung zukunftsfähig gehalten und bei einer Erhöhung der Eigenbeteiligung mögliche Leistungskürzungen verhindert."

 

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20. März 2015


Neue Informationen: Streik und Demo am 24. März 2015 in Leipzig

Die Bundestarifkommission hat auf seiner letzten Tagung einstimmig für die Ostländer Leipzig als Demonstrationsort festgelegt. Deshalb werden auch die sächsischen Gewerkschaften und Verbände ihre Mitglieder hauptsächlich dort mobilisieren.

Es gab Anfragen in der Geschäftsstelle, ob man nach Leipzig fahren muss um den Streik zu unterstützen. Das muss man nicht, man kann auch vor Ort streiken. Eine Außenwirkung vor Ort wird aber nur dann erzielt, wenn der größte Teil des Kollegiums der Schule streikbereit ist. Um jedoch ein massenwirksames Bekenntnis zu erreichen, sollte man an der Veranstaltung in Leipzig teilnehmen.

Benutzen Sie bitte öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn. Sollten Sie und die Mitglieder Ihrer Schulgruppe an diesem Warnstreik beteiligen wollen, informieren Sie bitte Frau Matthies per E-Mail in der Geschäftsstelle. Von ihr bekommen Sie auch die notwendigen Streiklisten und weitere aktuelle Informationen. Teilnehmer des Warnstreikes tragen sich in die PhVSA-Liste ein. Teilen Sie bitte mit, wie viele PhVSA-Mitglieder Ihrer Schulgruppe teilnehmen. Über den Einsatz der Busse der anderen Gewerkschaften wurden wir auch diesmal nicht informiert, deshalb können wir auch keine Auskünfte darüber geben. Bitte informieren Sie sich über die Aushänge in den Schulen. Die Kosten der Busfahrten werden allen teilnehmenden Gewerkschaften in Rechnung gestellt. 


Orientieren Sie sich in Leipzig auf dem Augustusplatz an den Ständen des dbb sachsen und sachsen-anhalt. Als Vertreter unseres Verbandes wir Peter Dammann dort am Stand zu finden sein. Bei ihm können Sie sich ebenfalls in eine Streikliste des Verbandes eintragen. 

 

 

19. März 2015


Streik und Demo am 24. März 2015 in Leipzig

Der Arbeitskampf geht in die nächste Runde gehen: Die nächste Aktion findet in Leipzig auf dem Augustusplatz statt.

Wir verfahren wie bei den Streikaktionen der letzten Tage. Fordern Sie bitte die Streiklisten in der Geschäftsstelle an. Vielleicht haben einige Kolleginnen und Kollegen die Listen gespeichert. Diese können wieder verwendet werden. Bitte teilen Sie der Geschäftsstelle bitte wieder mit, wie viel Kollegen am Streik teilnehmen. Frau Matthies ist dabei die Streiklisten der vergangenen Streiktage zu erfassen, die von den Verantwortlichen sehr zeitnah an die Geschäftsstelle zurückgeschickt wurden. 

Sobald wir weitere organisatorische Informationen von der dbb landesleitung erhalten, werden wir Sie informieren.

 

18. März 2015


Warnstreikfreigabe

Die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben auch in der dritten Verhandlungsrunde (16./17.03.2015) in Potsdam kein substantielles Angebot vorgelegt. Um den Druck zur nächsten Verhandlungsrunde am 28./29. März 2015 weiter zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 23. März 2015 bis einschließlich 28. März 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks).

 

 

15. März 2015


Gymnasium in Sachsen-Anhalt: Heft 1/2015 erschienen

Die Themen in der aktuellen Ausgabe unserer Verbandszeitschrift:

- Im Leitartikel: Die Generation Y hält Einzug in unseren Schulen

- Wir "können" Lehrer und Personalrat: Im Mai werden die Personalräte neu gewählt

- Der berufspolitische Ausschuss informiert: Hinweise zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses

- Fortbildungsveranstaltung zur Lehrergesundheit für Gleichstellungsbeauftragte an Schulen

 

In Ergänzung zum Artikel 'Wir "können" Lehrer und Personalrat' stellen wir Ihnen die Wahlordnung zum Landespersonalvertretungsgsetz zur Verfügung: Hier herunterladen

 

Ergänzung vom 17. März 2015: Hinweise zur Personalratswahl

 

 

 

14. März 2015


Rückblick: Warnstreik und Kundgebung in Magdeburg am 11. März 2015

All den Kolleginnen und Kollegen aus den Mitgliedsgewerkschaften der dbb Familie, die am 11. März 2015 dem Aufruf des dbb Sachsen-Anhalt zum Warnstreik und zur zentralen Kundgebung nach Magdeburg gefolgt sind und dazu beigetragen haben, das einzig richtige Signal an Herrn Bullerjahn als Verhandlungsführer der TdL zu senden, ein herzliches Danke vom dbb sachsen-anhalt mit Wolfgang Ladebeck an der Spitze. Nehmen Sie den Schwung und die Entschlossenheit, die von den 10.000 Teilnehmern der Kundgebung in Magdeburg ausging mit in Ihre Dienststellen und reden Sie mit den noch Unentschlossenen und überzeugen Sie sie davon, für ihre berechtigten Interessen selbst aktiv zu werden.

 

Pressestimmen: Mitteldeutsche Zeitung | VolksstimmeMDR Sachsen-Anhalt

 

13. März 2015


PhVSA: Lehrerausbildung nicht grundsätzlich in Frage stellen

Der Philologenverband Sachsen-Anhalt zeigte sich irritiert über die Äußerungen des GEW-Vorstandsmitglieds Ilka Hoffmann, die anlässlich der Bildungsmesse Didacta in Hannover massiv Quereinsteiger für den Lehrerberuf warb. Die Lehramtsausbildung gehört nicht umsonst zu den anspruchsvollsten und längsten Wegen in den Beruf. Nach einem wissenschaftlichen Hochschulstudium schließt sich der Vorbereitungsdienst an, beide werden jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen. Neben einer fundierten fachlichen Ausbildung und der Herausbildung von Persönlichkeitsmerkmalen, die für den Lehrerberuf notwendig sind, steht insbesondere in der zweiten Phase eine tiefgehende Auseinandersetzung mit fachdidaktischen und methodischen Fragestellungen im Mittelpunkt, die auf die konkrete Unterrichtspraxis übertragen werden.

 

Bezugsartikel: n-tv vom 26. Februar 2015

 

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5. März 2015


Warnstreik und Kundgebung am 11. März 2015 in Magdeburg

Wir möchten Ihnen noch einige Informationen zur Kundgebung am 11. März 2015 in Magdeburg geben. Es ist eine gemeinsame Veranstaltung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Sachsen-Anhalt. Die Kundgebung steht unter dem Motto "Wir sind Mehr wert".
 
1. An- und Abreise: Bitte benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel (Bus und Bahn). Der dbb (Bund) erstattet nur in begründeten Fällen Kosten für die Anreise mit dem privaten PKW und dann auch nur, wenn eine Fahrgemeinschaft aus mindestens 4 Personen besteht. Da der Philologenverband keine Busse bestellt, nutzen Sie die Busse der anderen Gewerkschaften. Für die Anreise der Busse ist die Nutzung der Parkplätze am Schleinufer beantragt.
 

2. Ablauf:
 
Ab 10.00 Uhr: Anreise der Teilnehmer
 
11.00 Uhr: Begrüßung der Kundgebungsteilnehmer und Beginn der Kundgebung "Wir sind Mehr wert"
 
Redebeiträge der Gewerkschaften, für den dbb spricht Karl-Heinz Leverkus (stv. Vorsitzender der Bundestarifkommission)
 
Gegen 13.00 Uhr: Beendigung der Kundgebung
 
 
3. Verpflegung: Ver.di organisiert einen Stand mit warmen Getränken.

4. Demomaterial: Der dbb wird auf dem Alten Markt Demomaterial verteilen. Der Standort ist auf der nachfolgenden Skizze gekennzeichnet. Das dbb Demomaterial ist nach der Kundgebung am dbb Infostand wieder zurück zu geben. Als Ansprechpartner vom Philologenverband werden Frau Seltmann-Kuke und Herr Bartsch vor Ort sein.  

5. Toiletten: Für die Teilnehmer stehen auf den Parkplätzen und am Alten Markt Dixi-Toiletten zur Verfügung.

6. Sonstige Hinweise: Sollten Sie und die Mitglieder Ihrer Schulgruppe an diesem Warnstreik beteiligen wollen, informieren Sie bitte Frau Matthies per E-Mail in der Geschäftsstelle. Von ihr bekommen Sie auch die notwendigen Streiklisten und weitere aktuelle Informationen. Teilnehmer des Warnstreikes tragen sich in die PhVSA-Liste ein. Teilen Sie bitte mit, wie viele PhVSA-Mitglieder Ihrer Schulgruppe teilnehmen. Über den Einsatz der Busse der anderen Gewerkschaften wurden wir nicht informiert, deshalb können wir auch keine Auskünfte darüber geben. Bitte informieren Sie sich über die Aushänge in den Schulen. Die Kosten der Busfahrten werden allen teilnehmenden Gewerkschaften in Rechnung gestellt. Fahrgemeinschaften können ebenfalls in Fällen, wo keine andere Möglichkeit des Transportes besteht, mit Frau Matthies abgesprochen werden.

 

Flyer: Rechte im Arbeitskampf

Skizze Alter Markt in Magdeburg

 

2. März 2015


Einkommensrunde 2015 - Demo am 4. März 2015 in Magdeburg

Nachdem die zweite Runde ohne Ergebnis zu Ende gegangen ist, ruft der dbb sachsen-anhalt die Tarifangestellten und die Beamtinnen und Beamten zur „Aktiven Mittagspause“ auf,  am Mittwoch, 04.03.2015, von 12.15 bis 12.45 Uhr zum Hotel Ratswaage nach Magdeburg zu kommen und Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Hier sind die Kolleginnen und Kollegen aus Magdeburg und Umgebung gefragt. Der dbb Landesvorsitzender Wolfgang Ladebeck wird zu den Teilnehmern sprechen! 

Die dbb Geschäftsstelle wird die Teilnehmer mit den magentaroten Westen ausrüsten, damit die Wiedererkennung dbb gewährleistet ist. Die Kollegen stehen direkt vor dem Hotel "Ratswaage". Die Veranstaltungen am 04.03.2015 ist eine gemeinsame Aktion von dbb, GEW, ver.di und GdP.

Die Streiklisten für diese Veranstaltung können in der PhVSA-Landesgeschäftsstelle angefordert werden. Auch wenn die Zeit knapp ist, bitte darauf achten, dass die Mitglieder des Philologenverbandes sich auf die Streikliste unseres Verbandes eintragen. Das gilt auch für Arbeitskampfmaßnahmen, die von der GEW in den einzelnen Regionen durchgeführt werden und an denen Sie teilnehmen möchten. Bitte sprechen Sie Ihre Teilnahme mit der Geschäftsstelle ab.

 

Flyer: Rechte im Arbeitskampf

Aufruf zur Demo am 4. März 2015 in Magdeburg

 

 

28. Februar 2015


Warnstreikfreigabe

Nach der zweiten Verhandlungsrunde wurde von der dbb tarifunion die Warnstreikfreigabe vom 02.03. - 16.03.2015 eindeutig beschlossen. Damit können unsere Mitglieder am Warnstreik teilnehmen. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der dbb information vom 27.02.2015. 
 
Für die Mitglieder des PhVSA ist es wichtig, dass sie bei Warnstreikaktionen auf einer Streikliste des PhVSA eingetragen sind. Es erfolgt keine Briefaktion über die Schulen. Die Koordination der Teilnahme an den Warnstreiks erfolgt über die Geschäftsstelle. Informieren Sie Frau Matthies, wenn eine Schulgruppe oder auch Einzelmitglieder an einer Aktion teilnehmen möchten (wenn es geht per E-Mail), sie setzt sich dann sofort mit Ihnen in Verbindung. Die Streiklisten können als Anlage einer E-Mail verschickt werden. Mit ihr werden auch die Absprachen bezüglich der Anreise zur Streikveranstaltung geführt. Einzelfahrten werden nicht erstattet, bitte bilden Sie Fahrgemeinschaften. Auch die Fahren werden über die Geschäftsstelle koordiniert und freigegeben, damit es später bei der Abrechnung keine Komplikationen gibt. Frau Matthies ist in Absprache mit dem geschäftsführenden Vorstand weisungsberechtigt.
 
Streikmaterailien werden für den Aktionsort Magdeburg vor Ort ausgegeben und wieder eingesammelt, bereits vorhandenes Streikmaterial kann verwendet werden. Schulgruppen können sich auch an Streikaktionen in Ihrer Schule gemeinsam mit der GEW beteiligen. Wie bereits mitgeteilt, erstatten wir Ihnen das Streikausfallgeld laut Arbeitskampfmappe des dbb, es erfolgt kein Nettolohnausgleich.

Wir werden Sie weiterhin über den Fortgang der Tarifverhandlungen informieren.
 

 

26. Februar 2015


Informationen zur Änderung der Urlaubsverordnung der Beamtinnen und Beamten des Landes Sachsen-Anhalt

Seit dem 1. Januar 2015 ist die Änderung der Urlaubsverordnung der Beamtinnen und Beamten des Landes Sachsen-Anhalt rechtskräftig. Interessant ist der § 8 "Ansparung des Erholungsurlaubes zur Kinderbetreuung". Leider hat der Dienstherr bis heute noch keine Durchführungsbestimmungen für die Berufsgruppe Lehrkräfte erarbeitet. Außerdem ist der § 20 "Sonderurlaub aus persönlichen Gründen" geändert worden. Dort heißt es u. a., dass die Beamtin und der Beamte einen Arbeitstag Sonderurlaub erhält, beim 25. und 40. Dienstjubiläum. Auch hier fehlen noch die Durchführungsbestimmungen für die Lehrkräfte, deshalb ist zurzeit noch offen, ob die Schulleiterin/der Schulleiter oder der Dienstherr dafür verantwortlich ist.

 

Wir informieren Sie sofort, wenn die Durchführungsbestimmungen entschieden sind. Der vollständige Wortlaut ist auf der Internetseite des dbb sachsen-anhalt nachzulesen:

 

17. Februar 2015


Zäher Verhandlungsauftakt - Noch nicht konkret genug!

„Die Atmosphäre war nett, die Diskussion war sachlich, aber die harten Fakten waren noch nicht auf dem Verhandlungstisch“, fasste dbb-Verhandlungsführer Willi Russ die erste Verhandlungsrunde zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und den Gewerkschaften zusammen. Russ weiter: „Unsere Forderung haben wir der TdL klar gemacht, ein Angebot nicht erhalten. Das jedoch brauchen wir zur zweiten Runde, damit überhaupt die Chance besteht, in der dritten Runde fertig zu werden. Da kann es auch nicht schaden, wenn die Kolleginnen und Kollegen in den nächsten Tagen mit ersten Aktionen unserer Forderung Nachdruck verleihen."

 

Um den Druck zur nächsten Verhandlungsrunde am 26. / 27. Februar 2015 zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 17. Februar 2015 bis einschließlich 26. Februar 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskamfmaßnahmen (Warnstreiks)
 
 
 

 

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15. Februar 2015


Die Mitgliederbefragung ist beendet

In der Dezemberausgabe unserer Verbandszeitschrift haben wir zur Teilnahme an unserer Mitgliederbefragung aufgerufen. Gerade die Möglichkeit der Teilnahme auf unserer Webseite wurde rege durch Sie genutzt. Derzeit werden die Zusendungen ausgewertet und in der Ausgabe 2/2015 werden wir Sie über die Ergebnisse und erste Konsequenzen informieren.

Wir bedanken uns für Ihre Mitarbeit. Die geäußerten Anregungen und Kritiken, aber auch die Bestätigungen werden die Grundlage für unsere weitere Verbandsarbeit bilden.

Aus allen Einsendungen werden wir ein ein Tablet im Wert von 200 € verlosen. Die Auslosung wird im Rahmen der Sitzung des Hauptvorstandes im März 2015 erfolgen und der Gewinner oder die Gewinnerin wird dann zeitnah schriftlich durch uns informiert.

 

3. Februar 2015


Informationen zur Einkommensrunde 2015

Die Tarifverhandlungen sind mittlerweile soweit fortgeschritten, dass ein Entwurf der Arbeitgeber zu einer Entgeltordnung für Lehrkräfte vorliegt. Für ca. 200.000 tarifbeschäftigte Lehrkräfte könnte die Eingruppierung in Entgeltgruppen damit erstmals durch einen Tarifvertrag geregelt werden. Bislang wird das Eingruppierungsrecht durch Arbeitgeberrichtlinien bestimmt. Ländertarifverträge zur Eingruppierung von Lehrkräften wurden durch die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) stets abgelehnt und diese Position wurde in den Verhandlungen ausdrücklich bekräftigt.

 

 

19. Januar 2015


Rechtsberatung 2015

Die Rechtsberatungstermine für unsere Mitglieder zu Fragen im Zusammenhang mit ihrer beruflichen oder gewerkschaftlichen Tätigkeit, nämlich öffentliches Dienstrecht, Beamtenrecht, Disziplinarrecht, Tarifrecht, Arbeitsrecht, Personalvertretungs- und Betriebsverfassungsrecht, finden im Jahr 2015 an folgenden Tagen statt:

 

 

3. Januar 2015


Einkommensrunde 2015

Die Bundestarifkommission, der Bundesvorstand sowie die Grundsatzkommission für Besoldung und Versorgung des dbb haben die Forderungen für die Einkommensrunde 2015 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) beschlossen. Die Verhandlungen werden am 16. Februar 2015 in Berlin beginnen.

 

Der dbb hat unter www.dbb.de/einkommensrunde2015 eine Sonderseite dazu eingerichtet.

 

Auch wir werden Sie regelmäßig über die Entwicklung der speziell für die Lehrkräfte zutreffenden Ergebnisse unterrichten. Dazu haben wir auf unserer Internetpräsenz eine Sonderseite eingerichtet, um über Einzelheiten zu informieren.

 

 

19. Dezember 2014


Gymnasium in Sachsen-Anhalt: Heft 4/2014 erschienen

Die Themen in der aktuellen Ausgabe unserer Verbandszeitschrift:

- Im Leitartikel: Alles auf Verschleiß fahren - das ist der falsche Weg! Dramatische Verschlechterung der Unterrichtsversorgung in Sachsen-Anhalt

- Gerechte und bundesweit einheitliche Bezahlung gefordert - Diskussionsveranstaltung zur Einkommensrunde 2015 in Weißenfels

- Großes Interesse an Personalräteschulung in Halberstadt

- Ihre Meinung ist gefragt: Umfrage zu Inhalt und Gestaltung unserer Verbandszeitschrift:

 

 

13. Dezember 2014


Besorgnis über Rückgang der bildungsbezogenen Auslandsaufenthalte - DPhV fordert staatliche Stipendien für Auslandsschuljahre

Mit Besorgnis beobachtet der Deutsche Philologenverband die Entwicklung bei den Auslandsaufenthalten von Schülern. Obwohl die Schülerzahlen in der Sekundarstufe und der gymnasialen Oberstufe in den letzten Jahren nochmals deutlich angestiegen sind, sei die Zahl der mindestens dreimonatigen Auslandsaufenthalte in den letzten Jahren deutlich rückläufig, so der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger bei einer Veranstaltung in Berlin, und zwar von über 16 000 (2010) auf inzwischen unter 14 000.

 

 

1. Dezember 2014


dbb Branchentage: Bessere Bezahlung und Übertragung auf die Beamten

Der dbb diskutierte am 26. November 2014 im Goethe-Gymnasium Weißenfels mit Mitgliedern des Deutschen Philologenverbands (DPhV) die Forderungen zur Einkommensrunde 2015. Besonders wichtig sei es, das Tarifergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die verbeamteten Kolleginnen und Kollegen zu übertragen, sagte Jürgen Mannke, Vorsitzender des Philologenverbands Sachsen-Anhalt: „Wer hochmotivierte Lehrkräfte haben will, muss deren Leistung besser honorieren und ihnen Aufstiegschancen bieten.“

 

 

16. November 2014


Wertschätzung und gerechte Bezahlung!

Die Einkommensrunde 2015 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) beginnt Mitte Februar. Bereits seit Ende Oktober 2014 diskutieren die Kolleginnen und Kollegen der Mitgliedsgewerkschaften des dbb im Rahmen von Branchentagen über Missstände in den jeweiligen Berufsgruppen und tauschen sich über mögliche Forderungen für die Einkommensrunde aus. Nach der Auftaktveranstaltung für den Polizeibereich in Böblingen wurden die Branchentage nun für die Lehrkräfte am 6. November 2014 in Dortmund und am 10. November 2014 in Chemnitz sowie für die Straßenwärter am 7. November 2014 in Pankofen fortgesetzt.

 

 

3. November 2014


Streikrecht ist Grundrecht!

Diese Botschaft haben Vertreter des dbb und seiner Mitgliedsgewerkschaften auf einer Demonstration am 4. November 2014 den Teilnehmern des Deutschen Arbeitgebertages in Berlin noch einmal unmissverständlich klar gemacht. Hintergrund ist das von der Großen Koalition auf den Weg gebrachte Gesetz zur Tarifeinheit, das nach dem Grundsatz „ein Betrieb, ein Tarifvertrag“ kleinere Gewerkschaften an einer wirksamen Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder hindern würde.

 

 

30. Oktober 2014


Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes: Zahlungsansprüche von Beamten wegen unzulässiger altersabhängier Besoldung nur in geringem Umfang begründet

Beamte haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Entschädigung, weil die Höhe ihrer Bezüge entgegen den Vorgaben der „Richtlinie 2000/78/EG zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf“ allein von ihrem Lebensalter abhing. Das hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig heute entschieden.


Die Kläger sind Beamte oder Soldaten, für die die besoldungsrechtlichen Bestimmungen der Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen bzw. des Bundes maßgeblich sind. Die früher anzuwendenden gesetzlichen Besoldungsregelungen (§§ 27 und 28 BBesG a.F.) knüpften die erste Einstufung in die Tabelle der nach der Dienstzeit aufsteigenden Dienstbezüge allein an das Lebensalter des Betreffenden an. Nach dem Urteil des EuGH vom 19. Juni 2014 (C-501/12 u.a., Specht) benachteiligt dies jüngere Beamte ungerechtfertigt wegen ihres Alters.

 

 

 

29. Oktober 2014


Gymnasium in Sachsen-Anhalt: Unsere Herbstausgabe ist erschienen

Die Themen in der aktuellen Ausgabe unserer Verbandszeitschrift:

- Im Leitartikel: Experimente der Bildungsideologen schaden den Kindern

- Problematische Situation an den Schulen des Landes

- Die AG Jungphilologen stellt sich vor

- Bildungsvergleiche und Turbo-Abitur - Vom Osten bei den Schulen lernen

 

 

28. September 2014


Einladung zur Fachtagung des DPhV: Social Media in der Schule am 10. November 2014 in Kassel

Das Internet ist kein Neuland mehr, und dennoch sind Lehrerinnen und Lehrer als 'digital immigrants' heute mehr denn je durch Social Media herausgefordert. Die Tagung versucht den Fragen nachzugehen: Wie können Social Media effektiv in der Schule eingesetzt werden? Wo liegen Chancen und Grenzen? Inwiefern geht die Lehrerbildung auf die Veränderung des Unterrichts durch den Einsatz von digitalen Medien ein? Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit Cybermobbing stärken? Diese und andere Fragen zum Thema 'Social Media in der Schule' sollen im Rahmen der Fachtagung von Experten aufgegriffen und diskutiert werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt für Studenten und Referendare 15 Euro, für Mitglieder des Philologenverbandes 25 Euro, für Nichtmitglieder 40 Euro. Die Pausenversorgung ist hier inklusive. Eine schriftliche Anmeldung ist möglich bis spätestens 20. Oktober 2014 bei der Bundesgeschäftsstelle in Berlin oder unter www.dphv.de.

 

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5. September 2014


Presseerklärung des PhVSA zum Start des neuen Schuljahres: Problematische Situation an den Schulen des Landes

Der Philologenverband Sachsen-Anhalt schätzt die Situation an den Schulen mit Beginn des Schuljahres 2014/15 als sehr problematisch ein. Zwar liegt die Unterrichtsversorgung im Durchschnitt bei etwa 100 %, allerdings in vielen Schulen auch darunter. Damit existiert faktisch keine Vertretungsreserve in den meisten Gymnasien und Sekundarschulen mehr. Aufgrund des Altersdurchschnitts unserer Pädagogen von 51 Jahren sind Langzeiterkrankungen von Lehrerinnen und Lehrern vorprogrammiert. Die Folgen werden massive Unterrichtsausfälle und Kürzungen der Stundentafeln - selbst in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch sein. Es  bestehen zudem keine Möglichkeiten mehr, um lernschwache Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, da vor 2 Jahren die „ergänzenden schulischen Angebote“ aufgrund des Lehrermangels gestrichen wurden. Diese Stunden nutzten auch die Gymnasien sehr oft zur Nachhilfe.

 

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4. September 2014 


Bildungsreise in das "Reich der Mitte"

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Rahmen einer berufsbezogenen Exkursion möchten wir Sie auf ein exklusives Mitgliederangebot hinweisen, dass wir zusammen mit dem Reisedienst Bartsch, einem Spezialveranstalter für weltweite Fortbildungsreisen, entwickelt haben. Themenschwerpunkt wird u. a. die Anschauung und Philosophie des Konfuzianismus sein.Das Angebot richtet sich an alle interessierten Mitglieder und deren Angehörige, die sich einen Eindruck vom Schulsystem und den Unterrichtsmethoden in China verschaffen und zudem die fremdländische Kultur Chinas kennenlernen möchten. Mit einer 8-tägigen Reiseladen wir Sie mit Ihren Familienangehörigen und Freunden herzlich ein zur Teilnahme an unserer

 

Bildungsreise nach PEKING

vom 26.07. – 02.08.2015 (Sommerferien)

 

zum Reisepreis von 1.295,- €. 

(Inkl. Flughafensteuern und Kerosinzuschläge sowie Abflugsteuer (Stand: September 2014 insg. 330,-€)

 

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30. August 2014


Grußworte des Landesvorsitzenden zum Beginn des neuen Schuljahres 2014/2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hoffe sehr, dass Sie Ihren wohl verdienten Urlaub genießen konnten und wünsche Ihnen viel Optimismus, Gesundheit und Tatkraft für die verantwortungsvolle pädagogische Arbeit im bevorstehenden neuen Schuljahr 2014/15.

Auch in der jüngsten Vergangenheit hat sich der Philologenverband Sachsen-Anhalt als der wirkliche Interessenvertreter für die Lehrerschaft erwiesen, die sich zum gegliederten und leistungsorientierten Schulsystem bekennen. Mit der Abschaffung der verbindlichen Schullaufbahnempfehlung in Klassenstufe 4 erwies uns das SPD-geführte Kultusministerium einen Bärendienst: Mit einer Übertrittsquote von über 50 % der Schülerinnen und Schüler auf unsere Schulform wird es immer schwerer, den hohen Ansprüchen an gymnasiale Bildung gerecht zu werden. Viele Jungen und Mädchen, für die ein Realschulbildungsgang die bessere Alternative ist, scheitern aus unterschiedlichen Gründen frühzeitig am Gymnasium. Bis zum Eintritt in die Qualifikationsphase der Oberstufe verlassen uns über 30 % der Schülerinnen und Schüler. Das bedeutet Frust für die Lernenden durch permanente Misserfolge, enormen Kraftaufwand für die Lehrerinnen und Lehrer, die sich kaum noch um gute und sehr gute Schülerinnen und Schüler kümmern können, sondern vorwiegend mit der zusätzlichen Förderung leistungsschwacher Kinder und Jugendlicher beschäftigt sind.

 

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29. August 2014


Informationen des dbb: Neuberufung ehrenamtliger Richter zum 1. Mai 2015

Die nächsten Berufungen ehrenamtlicher Richterinnen und Richter in der Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Sachsen-Anhalt sollen zum 1. Mai 2015 erfolgen. Da für den Gerichtstag des Arbeitsgerichts Magdeburg in Halberstadt ehrenamtliche Richter/innen dringend benötigt werden, sind insbesondere Personen aufgerufen die im Landkreis Harz wohnen oder arbeiten.

 

Weitere Informationen gibt es in der Geschäftstelle. 

 

 

 

28. August 2014


Schuljahr 2014/2015 ist gut vorbereitet (Pressemitteilung des MK)

Für rund 237.000 Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie den Ersatzschulen beginnt am 4. September das neue Schuljahr in Sachsen-Anhalt. Davon lernen ca. 186.000 an den allgemeinbildenden Schulen, ca. 51.000 an berufsbildenden Schulen. Insgesamt 17.622 Erstklässler werden eingeschult und am kommenden Montag ihren ersten Schultag erleben.

 

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18. August 2014


Einheitliche Rente ab 2020: 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Anerkennung der Lebensleistung ostdeutscher Rentner

Zur Ankündigung einheitlicher Renten ab 2020 sagte dbb Landeschef Wolfgang Ladebeck: „Die Unterschiede im Rentenrecht sind ungerecht und nicht mehr zeitgemäß. Zur Herstellung gleichartiger Lebensverhältnisse gehören eben auch gleiche Renten in Ost und West. Renteneinheit 2020 bedeutet, dass die Ost-Rentner 30 Jahre! auf die Anerkennung ihre Lebensleistung warten mussten und auf dem Weg dorthin von der Politik allzu oft enttäuscht wurden.

 

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16. Juli 2014


Bericht zum Fachgespräch der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Reform des Lehramtsstudiums in Sachsen-Anhalt

 

Am Mittwoch, dem 25. Juni 2014 lud die Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Prof. Dr. Claudia Dalbert, zu einem Fachgespräch zur Reform des Lehramtsstudiums in Sachsen-Anhalt interessierte Gäste ein. Für den Philologenverband Sachsen-Anhalt war der Vorsitzende der AG Jungphilologen, Thomas Gyöngyösi, anwesend.

 

 

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23. Juni 2014


Auswirkungen der Rente ab 63 auf Altersteilzeitarbeitsverhältnisse

Zum 1. Juli 2014 wird die sogenannte Rente ab 63 für besonders langjährig Versicherte eingeführt. Sofern bei einem Rentenzugang frühstens zum 1. Juli 2014 bereits mindestens 45 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung vorliegen, besteht danach die Möglichkeit der abschlagsfreien Rente

- mit 63 für die Jahrgänge 1951 und 1952 beziehungsweise

- ab 63 für die Jahrgänge ab 1953 bei schrittweiser Anhebung des Renteneintritts auf das vollendete 65. Lebensjahr.

 

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27. Mai 2014


Philolgenverband Niedersachsen geht gegen Landesregierung wegen Erhöhung der Lehrerarbeitszeit vor Gericht

Weil die rot-grüne Landesregierung ihre willkürliche und wortbrüchige Arbeitszeit-erhöhung für Gymnasiallehrkräfte kompromisslos aufrechterhält, wird der Philologen-verband Niedersachsen jetzt mit juristischen Mitteln dagegen vorgehen. Mit dieser Ankündigung eröffnete die Lehrerorganisation am Dienstag vor der Presse in Hannover eine neue Runde der Auseinandersetzung mit der Landesregierung um die Erhöhung der Pflichtstundenzahl für Gymnasiallehrer und Schulleiter an Gymnasien sowie um die Streichung der Altersermäßigung ab dem 55. Lebensjahr, die zum 1. August in Kraft treten sollen.

 

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Zum Leistungsbewertungserlass stellen wir entsprechende Exceltabellen im Downloadbereich zur Verfügung.